Pressestimmen
Mittwoch, 09. Mai 2012
Eröffnung der Beratungsstelle "InBestform"
(Franken Fernsehen, 9.5.2012)
Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. hat am 9. Mai seine neue Informations- und Beratungsstelle „InBestform” in der Zerzabelshofstr. 31 eröffnet. Die Beratungsstelle weist ein umfassendes Angebot an (sozialpädagogischer) Beratung, Begleitung und Hilfe bei der Lebensorganisation für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung als auch Senioren mit und ohne Behinderung auf.
Franken Fernsehen berichtete über die Eröffnung.
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Montag, 16. April 2012
Senioren ,InBestform’
Neue Anlaufstelle in St. Peter ab Mai in Betrieb
Von Volkan Altunordu
Mit einer Informations- und Beratungsstelle am will der Verein für Menschen mit Körperbehinderung das Angebot für Senioren im Stadtteil spürbar verbessern.

Anita Moos-Hlavacek (re.) und Harald Konschewitz (2. v.re.) führen Arif Tasdelen (3. v.re.) und Mitglieder des Vorstadtvereins durch die zukünftige Beratungsstelle.
Foto: Anna Souksengphet-Dachlauer
„InBestform” heißt der neue Treff in der Zerzabelshofstraße 31, der sich ab dem 9. Mai auch in selbiger präsentieren will. Das Angebot richtet sich an Senioren mit und ohne Behinderung und umfasst ein breites Spektrum: So gibt es Beratung im Umgang mit Behörden, Informationen zu gesetzlichen Fördermöglichkeiten und Hilfe beim Stellen diverser Anträge an verschiedene Kostenträger. Sollte weiterer fachlicher Rat nötig sein, erfahren Besucher, wo sie sich hinwenden können.
Mittwoch, 04. April 2012
Woche der Inklusion: Diskussionsveranstaltung „Schulbegleiter-Forum” (Franken Fernsehen, 2.4.2012)
Im Rahmen des „Schulbegleiter-Forums” am 29. März 2012 im Fabersaal in der Woche der Inklusion diskutierten wir mit Schulbegleitern, Schulleitern und Lehrern, Schüler und Eltern sowie Kostenträgern, Politikern und dem Publikum, wie Inklusion mit Hilfe von Schulbegleitern umgesetzt werden kann, um behinderten Kindern gleiche Zukunftsperspektiven zu ermöglichen wie anderen.
Franken Fernsehen berichtete.
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Donnerstag, 16. Februar 2012
Integrativer Kindergarten in Treuchtlingen nimmt Formen an
Für Zusammenspiel von Kindern mit und ohne Behinderung – Insgesamt 15 Plätze
Von Hubert Stanka
Der Integrative Kindergarten „Fuchsbau”, der in der Fischergasse in den Räumen des ehemaligen Marktes Super 2000 eingerichtet wird, nimmt allmählich Gestalt an. Derzeit ist der Innenausbau in vollem Gange.
Der neue Kindergarten steht – wie bereits berichtet – unter der Trägerschaft des „Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg”, der in Treuchtlingen bekanntlich seit vielen Jahren die Kinder-Frühförderung betreibt.
Weiterlesen: Integrativer Kindergarten in Treuchtlingen nimmt Formen an
Freitag, 03. Februar 2012
50 zum 50.: Lichtermeer in Nürnbergs Innenstadt
Unser Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2012 wird der Verein mit verschiedenen Aktionen in die Öffentlichkeit treten und auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam machen.
So zeigen wir bei der wiederkehrenden Aktion „50 zum 50.” mit mindestens 50 Menschen mit und ohne Behinderung sowie Eltern, Betreuern bzw. Assistenzpersonen in Nürnberg Präsenz.
Am 2. Februar 2012 haben die Kinder der Integrativen Kindergärten und Heilpädagogischen Kindergruppen, Eltern und Mitarbeiter des Vereins anlässlich von Mariä Lichtmess einen Laternenumzug vom Hauptbahnhof über Lorenzkirche bis zum Hauptmarkt gemacht und bei klirrender Kälte ein warmes Lichtermeer entstehen lassen.
In der Frauenkirche nahm Herr Reiner Prölß, Referent für Jugend, Familie und Soziales, von den Kindern und Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek eine Laterne in Empfang und eröffnete symbolisch das Jubiläumsjahr.
Franken Fernsehen war dabei und berichtete über die Aktion.
Mittwoch, 25. Januar 2012
Fahrdienst eingestellt
ASB bietet in Nürnberg bald keine Behinderten-Transporte mehr an
Von Volkan Altunordu
Obwohl die Zahl der Behinderten-Fahrten in Nürnberg seit 2010 stark
gestiegen ist, haben nicht alle Anbieter von dem Boom profitiert: Der
Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), lange Jahre Platzhirsch in der Stadt,
stellt seinen Fahrdienst wegen gesunkener Nachfrage Ende Februar ein.
Wenn karitative Einrichtungen ihre Angebote streichen müssen, steckt
dahinter oft eine Sparmaßnahme der öffentlichen Hand, die in Zeiten
knapper Kassen auch im sozialen Bereich immer häufiger den Rotstift
ansetzt. Eine seltene Ausnahme ist allerdings der
Behinderten-Fahrdienst. Der Bezirk Mittelfranken, der diese
Eingliederungshilfe seit 2009 für Nürnberg regelt, hat die Richtlinien
im Juli 2010 geändert und das Angebot umorganisiert. Seitdem sind die
zuvor auf 1,3 Millionen Euro gedeckelten Ausgaben auf 2,8 Millionen
Euro gestiegen.
Mittwoch, 11. Januar 2012
Wirtschaft engagiert sich

Erster Platz SpardaZukunftspreis 2011:
Anita Moos-Hlavacek, Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer und Daniela Krump vom Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. (vorne v.l.) nahmen den Preis von Bürgermeister Horst Förther, Sparda-Chef Volker Köhler,
Ministerpräsident a. D. Dr. Günther Beckstein und Thomas Lang (Vorstandsvorsitzender Sparda Bank Stiftung) entgegen.
Die Sparda-Bank Stiftung hat den mit insgesamt 10000 Euro dotierten SpardaZukunftspreis sowie den SpardaMedienpreis über 3000 Euro verliehen. Drei Einrichtungen wurden für ihre Projekte ausgezeichnet, die sich für bessere Bildungschancen von Kindern einsetzen: Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V., Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Nürnberg e.V. und Comenius Schule Hilpoltstein. Der Medienpreis ging an Christoph Lefherz (Evangelische Funkagentur) für den Radiobeitrag „Kostenlos, absolut anonym und rund um die Uhr erreichbar – Wenn die Seele wund ist”.
Quelle: Wirtschaft in Mittelfranken 01/2012, S. 50
Freitag, 23. Dezember 2011
Informationen zu den Treuchtlinger Kindertageseinrichtungen und Schulen
(…) Auch die neue integrative Kindertagesstätte, die zunächst
provisorisch in den Räumen der Frühförderung in der Fischergasse
untergebracht ist, hat zunächst 6 Plätze anzubieten.
Nach dem Umbau der Räumlichkeiten im Gebäude Bahnhofstraße 14/14 a und
Neugestaltung des Außenbereichs mit einem kleinen Spielplatz durch den
Verein für Menschen mit Körperbehinderung stehen nächstes Jahr dann 15
Plätze zur Verfügung.
Anmeldungen nimmt die Leitung, Frau Glöckl, unter Tel. 09142-2430
bereits jetzt entgegen.
Der städt. Anteil der Investitionskosten beläuft sich auf ca. 157.000
€. Des Weiteren trägt der Verein für Menschen mit Körperbehinderung e.V. 141.000 € und der staatliche
Zuschuss liegt bei rd. 125.000 €. Die voraussichtlichen Gesamtkosten
betragen somit rund 423.000 €. (…)
Quelle: Treuchtlingen Aktuell, Dezember 2011, S. 15
Link zum Artikel
Mittwoch, 21. Dezember 2011
Integrativer Kindergarten „Fuchsbau” in Treuchtlingen hat Arbeit begonnen
Kinder profitieren voneinander
Treuchtlingen (ad). Der Integrative Kindergarten „Fuchsbau” in Treuchtlingen unter dem Träger Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg hat seine Arbeit begonnen.
Bis zur Fertigstellung des neuen Kindergartens in der Bahnhofstraße (ehem. Super 2000) hat dieser im Gebäude der Frühförderung in Treuchtlingen (Fischergasse) einen gemütlichen Unterschlupf gefunden. „Wir wollen den Kindern das geben, was sie brauchen: Geborgenheit, Zeit und eine enge Bindung zur Erzieherin“, beschreibt die Kindergartenleitung die familiäre Atmosphäre im Kindergarten „Fuchsbau“. In der derzeit kleinen Gruppe um die Kindergartenleiterin Heike Glöckl und Kinderpflegerin Barbara Kirchdorfer können alle Kinder voneinander profitieren und erhalten eine individuelle, fachkompetente Betreuung. Im sozialen Miteinander werden bei den Kindern durch gezielte Spiel- und Beschäftigungsangebote Toleranz und Rücksichtnahme gefördert. Da die Frühförderung Kinderhilfe sich im selben Gebäude befindet, können die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf die therapeutischen Maßnahmen während der Kindergartenzeit in Anspruch nehmen.
Dieses neue Konzept kommt gut an. Der Kindergarten „Fuchsbau“ bietet eine ganztägige Betreuung mit warmem Mittagessen und „Kuschel-Schlafstunde“ an. Dabei gehen die Kinder auch viel nach draußen und nutzen zum Beispiel den Spielplatz in der Nähe. Derzeit nehmen vier Kinder das Angebot in Anspruch, weitere folgen im nächsten Jahr. Noch wenige Plätze sind für September 2012 frei. Insgesamt stehen 15 Kindergartenplätze, die von drei Fachkräften betreut werden, zur Verfügung, fünf davon sind Integrationsplätze für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Weitere Informationen und Anmeldungen sind jederzeit bei der Kindergartenleitung unter Tel. 09142-2430 möglich.
Quelle: Wochenzeitung Weißenburg vom 21. Dezember 2011
Sonntag, 18. Dezember 2011
Im Rollstuhl auf dem Christkindlesmarkt
In der Radiosendung „Eins zu Eins. Der Talk“ (Bayern 2, täglich um 16.05 Uhr außer samstags) geht es um die Person und die Persönlichkeit des Studiogastes. Gesprochen wird über Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen, die etwas bewegen geht. Am 18. Dezember war Frau Irmgard Badura, die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, in „Eins zu Eins“ zu Gast. Im Rahmen der Sendung war ein Beitrag über unseren Mitarbeiter und Rollstuhlfahrer Herrn Michael Mertel zu hören, der mit der Reporterin Frau Anna Tillack die Zugänglichkeit des Nürnberger Christkindlesmarktes erprobte.
Die gesamte Sendung ist nachzuhören unter: Link zum MP3 Podcast
Der Beitrag über Herrn Mertel ist zwischen 10:38 und 12:37 Min. zu hören.
Montag, 12. Dezember 2011
WERKSTÄTTEN FÜR BEHINDERTE MENSCHEN
Mitten im (Berufs-)Leben
Die mittelfränkischen Werkstätten präsentieren sich als leistungsfähige Betriebe mit einer breiten Angebotspalette. Sie ermöglichen Menschen mit Handicap eine Teilhabe am Arbeitsleben.
„Wir als Werkstätten sind keine Spielbetriebe, und wir leben auch nicht vom Sozialbonus, sondern wir sind professionelle Dienstleister und Zulieferer für Unternehmen aus der Region”, erklärt Christian Schadinger, Geschäftsführer der Regnitz-Werkstätten Erlangen. Schadinger ist Vorstandsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), in der in Deutschland rund 93 Prozent aller Werkstätten organisiert sind. In Mittelfranken spricht er für insgesamt 27 Hauptwerkstätten mit über 4 000 Beschäftigten. Deutschlandweit arbeiten rund 290 000 Menschen in WfbM, die meisten von ihnen haben eine geistige Beeinträchtigung. „Grundaufgabe aller Werkstätten ist es, Menschen mit Behinderung eine Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen, die ihren Stärken entspricht, oder sie idealerweise in den freien Arbeitsmarkt zu integrieren”, erklärt Schadinger. Ziel sei es immer, die Mitarbeiter direkt vor Ort in einem Betrieb zu beschäftigen. Dazu müssen die Unternehmen die Menschen mit Behinderung nicht direkt einstellen, seit einigen Jahren sind auch ausgelagerte Werkstattarbeitsplätze möglich. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Firma Staedtler, die ab Februar zwölf Werkstattmitarbeiter vor Ort im Unternehmen einsetzen wird. Egal ob Übernahme oder Festanstellung: In beiden Fällen können die Firmen die Aufwendungen teilweise auf die im neunten Sozialgesetzbuch vorgeschriebenen Ausgleichsabgaben anrechnen und dadurch auch Kosten sparen.
Donnerstag, 08. Dezember 2011
Mit Schulbegleitung zum Abitur
Das Bayerische Fernsehen berichtete in der Frankenschau aktuell über unseren Schulbegleiter-Service am Beispiel der Abiturientin Anna-Katharina Kreger und ihrer Schulbegleiterin Katja Prechtel am Leibniz-Gymnasium Altdorf. Frau Daniela Krump, Leiterin des Schulbegleiter-Service, wurde am 8. Dezember 2011 ins Frankenschau-Studio eingeladen und sprach mit Moderator Charly Hilpert über den Beitrag der Schulbegleiter zur Inklusion im Bereich der Bildung.
Der Beitrag und das Studiogespräch sind auf der Webseite des Bayerischen Rundfunks verfügbar unter: Link zum Video
Donnerstag, 08. Dezember 2011
Leserbrief – Was Kindern wirklich gut tut. Zu „Frühförderung: Eltern meinen es häufig zu gut” vom 23.11
Das am 23. November erschienene Interview „Zeit haben, locker bleiben und Liebe geben” mit Professor Gunther Moll, das ein Plädoyer für Entschleunigung und Entfrachtung der Erziehung ist, spricht uns, dem Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V., aus der Seele.
Unsere Frühförderung Kinderhilfe Nürnberg behandelt mit einem interdisziplinären Team entwicklungsgefährdete und -verzögerte, von Behinderung bedrohte und behinderte Kinder von der Geburt bis zur Einschulung. Behandlungsangebote in den Bereichen der motorischen, sensorischen, kognitiven, sozial-emotionalen und der sprachlichen Entwicklung haben rein nichts mit den sogenannten „frühkindlichen Bildungsangeboten” gemein, zu denen zum Beispiel Sprachkurse für Dreijährige zählen. Es werden vielmehr Defizite durch Kinderärzte festgestellt, die eine dringende Behandlung erfordern, was Professor Gunther Moll im Interview explizit erwähnt hat.
Daher finden wir es sehr bedauerlich, dass bezugnehmend auf das Interview auf der Titelseite der Nürnberger Zeitung vom 23.11. die Zeile prangt: „Frühförderung: Eltern meinen es häufig zu gut”. Die o.g. Frühförderung ist von Kostenträgern anerkannt und wurde im Bayerischen Rahmenvertrag Frühförderung festgelegt. Es ist nicht akzeptabel, dass solch eine Verwendung der Bezeichnung „Frühförderung” im negativen Kontext sämtliche Frühfördereinrichtungen, von denen es in Mittelfranken durch den hohen Bedarf allein 28 gibt, in Misskredit bringt.
Quelle: Nürnberger Zeitung vom 8. Dezember 2011
Montag, 05. Dezember 2011
Mit Schwerbehinderung in der Arbeitswelt
Franken Fernsehen begleitete den Arbeitsalltag von Herrn Alexej Bon, der als Webseitenprogrammierer bei Netscouts arbeitet. Der gelernte Bürokaufmann berichtete von seinen Erfahrungen bezüglich der Arbeitsplatzsuche und machte deutlich, dass Arbeitgeber jedem Menschen eine Chance geben sollten. Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek und Herr Dr. Mathias Ringler von Netscouts kamen ebenfalls zu Wort.
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Mittwoch, 30. November 2011
Diese Franken sind ausgezeichnet
[…] Mit dem Zukunftspreis hat die Sparda-Bank Stiftung jetzt drei Projekte ausgezeichnet. 5000 Euro gehen an das Schulbegleiter-Projekt des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung. 3000 Euro heimst das „Jugend-Aktiv-Café“, eine Kooperation der AWO und des Jobcenters U25, ein. Und die Comenius-Schule in Hilpoltstein freut sich über 2000 Euro für ihr „Grünes Öko-Klassenzimmer“. Thomas Lang, Vorstandsvorsitzender der Stiftung: „Ihre Tätigkeit ist ein Vorbild. Sie zeigt, dass man auch im Kleinen die Welt ein Stück verbessern kann.“ Den Medienpreis der Stiftung erhält Christoph Lefherz von der Evangelischen Funkagentur für seinen Radiobeitrag über die Telefonseelsorge Nürnberg. […]

Diese Damen machten den 1. Platz: Anita Moos-Hlavacek, Anna Souksengphet-Dachlauer und Daniela Krump (v. li., alle vom Verein für Menschen mit Körperbehinderung) mit Bürgermeister Horst Förther, Volker Köhler (Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Nürnberg), Schirmherr Günther Beckstein und Thomas Lang (Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Stiftung, v. li.)
Foto: Sparda-Bank Nürnberg
Quelle: Abendzeitung Nürnberg vom 30. November 2011
Mittwoch, 30. November 2011
Hilfsbereitschaft ist der Sparda-Stiftung 13 000 Euro wert
Bereits zum sechsten Mal hat die Sparda-Bank-Stiftung den mit insgesamt 10 000 Euro dotierten Zukunftspreis sowie den Medienpreis über 3000 Euro verliehen. Gewinner des Zukunftspreises ist der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg; er hat ein überzeugendes Schulbegleiterprogramm entwickelt. Der 2. Preis ging an die Arbeiterwohlfahrt, die mit arbeitslosen Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben übt. Den 3. Preis erhielt die Comenius-Schule in Hilpoltstein, wo ein Förderzentrum für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung beispielhafte Arbeit leistet. Zum ersten Mal wurde der Medienpreis an einen Rundfunkjournalisten vergeben. Christoph Lefherz hatte in seinem Beitrag die Arbeit der Telefonseelsorge gewürdigt.
Quelle: Nürnberger Zeitung vom 30. November 2011
Montag, 28. November 2011
1. Preisträger des SpardaZukunftspreises 2011
Mit dem SpardaZukunftspreis „Bildung für Kinder” zeichnet die in Nürnberg ansässige Sparda-Bank Stiftung Vereine, Initiativen, Institutionen oder auch Einzelpersonen aus, die mit neuen Ideen und Ansätzen die Chancengleichheit beim Zugang zu Bildungsmöglichkeiten fördern.
Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. hat im Sommer das Projekt „Inklusion durch Schulbegleitung“ beim SpardaZukunftspreis 2011 eingereicht. In einer 16-seitigen Broschüre wurde die Entwicklung von Felicia und Kilian, die mittlerweile die dritte Klasse besuchen und ihren Schulalltag mit Hilfe eines Schulbegleiters meistern, nachgezeichnet und mit Berichten von Eltern und Lehrern ergänzt. Mit dem Schulbegleiter-Service ermöglicht der Verein Kindern mit Behinderung, dass sie ihren Fähigkeiten entsprechend Bildung erfahren können und dadurch von Anfang an an der Gesellschaft teilhaben.
Eine hochkarätig besetzte Jury mit Vertretern aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hat unseren Schulbegleiter-Service als zukunftsträchtiges Projekt auserkoren und den Nürnberger Verein aus 75 eingereichten Projekten als 1. Preisträger ausgewählt. Die Sparda-Bank Stiftung, vertreten durch Herrn Thomas Lang, Herrn Volker Köhler und Herrn Stefan Schindler, verlieh den 1. Preis, der mit 5000,00 Euro dotiert ist, am 28. November an Vorstand Frau Anita Moos-Hlavacek, Leiterin des Schulbegleiter-Services Frau Daniela Krump und Pressereferentin Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer.
Da die Kosten für einen Schulbegleiter von den Kostenträgern – also Bezirk oder Jugendamt – übernommen werden, wird der Verein das Preisgeld für seine Konduktive Förderung nach Petö in Nürnberg-Boxdorf, verwenden, die Felicia und Kilian mehrmals die Woche nach der Schule besuchen.
Franken Fernsehen berichtete über die Preisverleihung.
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Donnerstag, 24. November 2011
Ausstellungseröffnung in Sparkasse Zabo
„Gemeinsam malen, gemeinsam lachen” – so lautet das Motto unserer Bilderpräsentation in der Sparkasse Zabo. Kinder mit und ohne Behinderung haben im Rahmen des diesjährigen Jahresfestes mit dem Dresdner Künstler Frank Hruschka sowie der Konduktiven Förderung Leinenbilder gestaltet. Franken Fernsehen berichtete über die gemeinsame Ausstellungseröffnung des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. und der Sparkasse Zabo.
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Mittwoch, 16. November 2011
Vorstandswechsel beim Verein für Menschen mit Körperbehinderung
Integration bleibt großes Thema
Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung hat am Wochenende seinen langjährigen Vorsitzenden Michael Dürschner verabschiedet. Anita Moos-Hlavacek und Jürgen Emisch leiten als hauptamtliche Vorstände künftig die Geschicke des Vereins, der in diesem Jahr umstrukturiert wurde. Nürnbergplus sprach mit Anita Moos-Hlavacek über die Vergangenheit und Zukunft des Vereins.
NZ:
Michael
Dürschner war 38 Jahre lang ehrenamtlich für den Verein tätig, in den
letzten
13 Jahren als ehrenamtlicher Vorsitzender. Kann man überhaupt
aufzählen, was
unter seiner Ägide alles passiert ist?
Anita Moos-Hlavacek: Das kann man schon. Unter seiner Leitung
wurde die
Boxdorfer Werkstatt erweitert, und das Wohnpflegeheim und die
Tagesförderstelle
sind entstanden. Dann haben wir in dieser Zeit die Erweiterung der
Frühförderung Treuchtlingen auf den Weg gebracht, jetzt auch noch die
Erweiterung der Frühförderung Erlangen, natürlich unsere ganzen
Kindereinrichtungen, die integrativen Kindergärten wie Goldbachbären,
Komet –
der ja konduktiv arbeitet – und jetzt den Delsenbachweg und einen
integrativen
Kindergarten in Treuchtlingen. Das ist eine Menge.
NZ: Bei Ihnen passiert momentan ziemlich viel auf einmal. Nächstes Jahr
hat der
Verein 50-jähriges Jubiläum. Gegründet wurde er von betroffenen Eltern
unter
dem Namen „Verein zur Förderung spastisch gelähmter Kinder und anderer
Körperbehinderter”. Wird nächstes Jahr ein Resümee gezogen und gefeiert?
Moos-Hlavacek: Wir
werden auf jeden Fall feiern,
aber unser Fokus soll trotzdem auf die Öffentlichkeitsarbeit gerichtet
sein.
Wir möchten, dass unser Verein noch bekannter wird. Deswegen kommt zum
Jubiläumsfest noch die Tatsache hinzu, dass wir uns im FrankenFernsehen
präsentieren und unsere Einrichtungen im September dann mal alle in der
Stadt
vorstellen möchten. Und natürlich wird auch eine Chronik erstellt. Das
war von
uns bereits geplant, und dies hat sich unser Vorsitzender zum Abschied
noch
gewünscht.
NZ: Von der Elterninitiative zum Verein mit über 500 Mitgliedern, rund
550
Mitarbeitern und 19 verschiedenen Einrichtungen ist es ein weiter Weg.
Wie
konnte dieser bewältigt werden? Gab es Hindernisse? Und welche Angebote
hat der
Verein gemacht, dass er solchen Zuspruch erfuhr?
Moos-Hlavacek:
Hindernisse gab es natürlich. Zum
Beispiel waren bei der Errichtung der Boxdorfer Werkstatt die Boxdorfer
überhaupt nicht erfreut, dass bei ihnen ein Behindertenzentrum
entsteht. Das
hat sich alles zum Guten gewendet. Wir sind eingebunden in die
Boxdorfer Gemeinde,
und in Zabo hat sich der Verein mit der Geschäftsstelle und all seinen
Einrichtungen auch etabliert. Widerstände gibt es immer wieder mit den
Finanzierungen, das ist klar, weil ein gemeinnütziger Verein einfach
Geld
braucht. Wir müssen Anträge stellen, wir kriegen Förderungen, und ohne
Aktion
Mensch zum Beispiel hätten wir vieles überhaupt nicht schaffen können.
NZ:
Angefangen hat alles mit dem Engagement betroffener Eltern. Welche
Mitgestaltungsmöglichkeiten haben Betroffene heute?
Moos-Hlavacek: Die Eltern kommen oft mit ihren Problemen und
brauchen
Unterstützung. Daraus sind viele Einrichtungen entstanden. Beispiel
Frühförderung: Vor 25 Jahren gab es das noch nicht, dann wurde es in
Bayern auf
den Weg gebracht, mittlerweile gibt es Frühförderung in ganz
Deutschland.
Jüngstes Beispiel ist jetzt der Schulbegleiterservice: Es kam vor über
zwölf
Jahren ein Vater zu uns, der seine Tochter in eine Regelschule
eingeschult hat,
wo sie Unterstützung brauchte. Jetzt ist sie im Gymnasium und bekommt
immer
noch – so wie schon die ganzen Jahre – von uns einen Schulbegleiter
gestellt.
Vor zwölf Jahren war das eine große Hürde, wir mussten über ein halbes
Jahr mit
dem Kostenträger kämpfen, damit er die Kosten für den Schulbegleiter
übernimmt.
Heute ist die Inklusion mit der UN-Behindertenrechtskonvention
geregelt. Der
bayerische Staat und alle Fraktionen haben sich bereit erklärt, die
UN-Konvention umzusetzen, und da gehört das Stellen von Schulbegleitern
mit
dazu. Mit der konduktiven Förderung war es das Gleiche: Da kamen junge
Mütter
und haben gesagt, wir gründen einen Verein, wir wollen, dass unsere
Kinder
konduktiv gefördert werden. Ich habe gesagt, kommen Sie zu uns, wir
helfen
Ihnen, und dann haben wir die Abteilung „Konduktive Förderung”
aufgebaut.
NZ: Ihr Verein ist ganz dicht dran an den Betroffenen. Sehen Sie sich
als
Vorreiter für die Politik – zum Beispiel, was die Inklusion angeht?
Moos-Hlavacek: Wir kämpfen dafür, dass die Politik hinter uns
steht und
sagt, wir brauchen die Inklusion. Deutschland hat sich komplett
angeschlossen
an die UN-Behindertenrechtskonvention. Und dass die Politiker – unisono
und
parteienübergreifend – so dahinterstehen, das hat mich gefreut. Sie
haben sich
mit Fachleuten ausgetauscht, da muss ich sagen, Hut ab, das hat die
bayerische
Staatsregierung klasse gemacht.
NZ: Sie und Jürgen Emisch als hauptamtliche Vorstände kündigen
Modernisierungen
an, um den Bedürfnissen der Mitglieder Ihres Vereins gerecht zu werden.
Welche
neuen Impulse wollen Sie in die Vereinsarbeit einbringen?
Moos-Hlavacek: Die neuen Impulse sind noch mehr integrative
Einrichtungen, die Menschen mit Behinderung unterstützen, damit sie aus
Sondereinrichtungen herauskönnen. Unser Verein hat noch nie geklammert.
Wir
haben immer versucht, unsere Menschen mit Behinderung aus den
Einrichtungen
herauszubringen. Herr Wedel versucht seit Jahren, Beschäftigte aus der
Boxdorfer Werkstatt auf den freien Arbeitsmarkt zu vermitteln. Das
wollen wir
in Zukunft weiter verstärken. Mit der Firma Netscouts haben wir eine
Integrationsfirma,
wo wir für hochintelligente, fachlich qualifizierte Mitarbeiter mit
Behinderung
Arbeitsplätze anbieten können. Das geht nicht ohne Förderungen, aber
die Firma
wollen wir aufrecht erhalten, obwohl sie kostenintensiv ist für den
Verein. Das
therapeutische Reiten wollen wir noch weiter anbieten. Und auch auf
behinderte
Senioren müssen wir eingehen. Das EU-Projekt „SeNS” (Seniors Network
Support),
bei dem unser Verein als Projektpartner mitwirkt, gibt uns die
Möglichkeit,
Senioren und Menschen mit Behinderung im Stadtteil einzubinden. Dafür
möchten
wir ein Netzwerk anlegen und hier bei uns in Zerzabelshof eine
Einrichtung
eröffnen, die als Anlauf- und Beratungsstelle dient.
Fragen: Eva Kettler
Quelle: Nürnberger Zeitung vom 16. November 2011
Montag, 14. November 2011
Verabschiedung des langjährigen Vereinsvorsitzenden Michael Dürschner
Im April 2011 ging im Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. eine Ära zu Ende. Nach 38 Jahren im Dienste des Ehrenamts für den Verein, davon allein über 13 Jahre als Vorsitzender, übergab Herr Michael Dürschner das Amt an Frau Anita Moos-Hlavacek und Herrn Jürgen Emisch, die als neu bestellte hauptamtliche Vorstände künftig die Geschicke des Vereins leiten werden.
Unter der Ägide von Herrn Dürschner ist der Verein in den vergangenen zehn Jahren zu einer stattlichen Größe herangewachsen.
In seiner Amtszeit hat Herr Dürschner den Ausbau von neuen Einrichtungen für Kinder und Erwachsene mit auf den Weg gebracht, darunter die Erweiterung der Boxdorfer Werkstatt, den Ankauf von verschiedenen Wohnungen für das Betreute Wohnen des Vereins, die Gründung des integrativen Kindergartens „Komet“ und die Erweiterung der Frühförderung Kinderhilfe Nürnberg und Treuchtlingen sowie der Heilpädagogischen Kindergruppen.
Herr Dürschner wurde am Samstag, 12. November 2011, während eines Festaktes in der Boxdorfer Wohnanlage verabschiedet. Franken Fernsehen war vor Ort.
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Donnerstag, 10. November 2011
Abschied vom Top-Ehrenamt
Neue Leitung im Verein für Menschen mit Körperbehinderung
Mit einer Doppelspitze und dem Wechsel von einer ehren- zu
einer hauptamtlichen Führung will der Verein für Menschen mit
Körperbehinderung seinen Aufgaben und neuen Herausforderungen gerecht
werden.
Im kommenden Jahr feiert der von betroffenen Eltern gegründete „Verein
zur Förderung spastisch gelähmter Kinder und anderer Körperbehinderter”
– so der damalige Name – sein 50-jähriges Bestehen. Gestützt von 500
Mitgliedern, beschäftigt er heute als Träger von 19 verschiedenen
Einrichtungen rund 550 Mitarbeiter.
Bei einem Festakt am Samstag wird der langjährige Vorsitzende Michael
Dürschner aus dem Amt verabschiedet; insgesamt hat er sich 38 Jahre
ehrenamtlich für den Verein engagiert und dabei unter anderem
zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht, so etwa die Erweiterung der
Boxdorfer Werkstatt, die Gründung des integrativen Kindergartens
„Komet“ und die Erweiterung der Frühförderung Kinderhilfe. Als
professionelle Vorstände agieren nun Anita Moos-Hlavacek und Jürgen
Emisch, die ebenfalls seit langem für den Verein tätig sind.
woh
Quelle: Nürnberger Nachrichten vom 10. November 2011
Samstag, 29. Oktober 2011
Bus- und Bahnfahrten verlangen Planung
Mobil mit Behinderung: Michael Mertel
Von Franziska Baur
Am liebsten legt sich Michael Mertel seine Termine gleich auf den
Morgen, oder aber in die Abendstunden. Das Planen und Organisieren hat
der 25-Jährige im Alltag früh gelernt. Dennoch muss er sich manchmal
eine ausgeklügelte Strategie einfallen lassen, um mit den öffentlichen
Verkehrsmitteln unterwegs zu sein, denn bereits eine Baustelle kann für
Rollstuhlfahrer Mertel große Umwege bedeuten.
Der sympathische junge Mann mit dem blau-karierten Hemd geht dem Bus-
oder Bahnfahren jedoch nicht aus dem Weg. Um mobil und flexibel zu
sein, fährt er zwar am liebsten mit dem eigenen Auto, wenn das aber
einmal nicht zur Verfügung steht, steigt er in den Bus oder die Bahn.
Das erfordert jedoch eine gewisse Planung. „Man muss sich schon eine
Strategie für die öffentlichen Verkehrsmittel überlegen”, erklärt
Mertel. Er persönlich bevorzugt es zum Beispiel, mit der S-Bahn statt
dem Bus zu fahren. Diese fährt zwar nur alle 20 Minuten, dafür ist das
Ein- und Aussteigen für den jungen Mann jedoch deutlich einfacher. Der
Bahnsteig ist auf gleicher Höhe wie das S-Bahn-Abteil.
Freitag, 28. Oktober 2011
Inklusion durch Schulbegleitung
(Franken Fernsehen, 28.10.2011)
Felicia ist acht Jahre alt und besucht die dritte Klasse der Friedrich-Hegel-Schule. Sie lebt mit einer Körperbehinderung und wird im Schulalltag von ihrer Schulbegleiterin Esther Busch unterstützt. Franken Fernsehen begleitete Felicia einen Schultag lang. Im Rahmen des Schulbegleiter-Service des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. arbeiten derzeit über 80 Schulbegleiter an über 40 Schulen im Großraum Nürnberg.
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Donnerstag, 27. Oktober 2011
Kultur ohne Hürden
Rollstuhlfahrer testen die städtischen Museen
Von Silke Roennefahrt
Kulturgenuss im Rollstuhl? Für Behinderte wird oft schon der Weg zum
Ziel zum Stolperstein. Spontane Ausflüge seien kaum möglich, klagen
Betroffene. Ein Gruppe Behinderter wagt jetzt den Praxistest in
städtischen Museen – und besuchte zum Auftakt das Stadtmuseum
Fembohaus.
Eine Drehtür am Eingang scheint schon die erste Hürde zu sein.
Unmöglich, sie mit Rollstuhl zu passieren, doch das ist auch gar nicht
nötig: Ein paar Meter weiter findet sich eine weitere Tür – und durch
die führt der Weg über eine Rampe ganz bequem ins Innere des Hauses.
Wer das Patrizierhaus aus dem 16. Jahrhundert von außen bewundert, der
ahnt nicht, dass gerade dieses historische Gebäude für Gehbehinderte so
bequem zu erkunden ist. Doch als das Haus vor gut zehn Jahren umgebaut
wurde, dachten die Planer auch an Menschen mit Handicap. Ein Aufzug,
der ebenerdige Zugang auch in den Hof und Rampen gehören seitdem zur
Ausstattung – und werden sehr gut angenommen, wie Mitarbeiterin Renate
Spengler betont. „Wir haben viele Stammgäste, die auf den Rollstuhl
angewiesen sind.”
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Ein Chemiker hilft blindem Jungen über Mathe-Hürden
Schulbegleiter sorgen dafür, dass Behinderte die Regelklasse besuchen können
Von Manuela Prill
Um Inklusion möglich zu machen, hilft der Nürnberger
Schulbegleiter-Service schon seit zehn Jahren Kindern und Jugendlichen
mit Handicap dabei, den Alltag an normalen Regelschulen zu meistern.
Behinderte und Helfer bilden dabei besondere Teams – der
Stadtanzeiger stellt zwei vor.
Eine sechste Stunde am Sigmund-Schuckert-Gymnasium in Eibach. Mathe
ist angesagt! Die 18 Zehntklässler schwitzen über Winkelberechnungen.
Manche schreiben eifrig, andere gucken ratlos auf das rechtwinklige
Dreieck, das der Overheadprojektor an die Wand wirft. Alles ganz
normal. Auf den zweiten Blick fallen aber zwei Dinge aus dem Rahmen:
Ist der Herr rechts vorne nicht viel zu alt für die Zehnte? Und warum
hat der Schüler neben ihm als einziger einen Laptop vor sich?
Der Schüler heißt Artin Akhavan. Mit drei erkrankte er an Augenkrebs
und erblindete. Ohne den Computer könnte der 16-Jährige hier nicht am
Unterricht teilnehmen. Und ohne seinen Schulbegleiter André Stürmer
ebenfalls nicht, zumindest nicht an der Mathestunde. Denn der Computer
kann zwar fast alles in Brailleschrift übersetzen, doch bei manchen
mathematischen Formeln muss Stürmer helfend eingreifen. „Das ist schon
etwas kompliziert, ich bringe die Formeln für Artin in eine Form, die
der Computer lesen kann”, erklärt der 46-Jährige.
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Samstag, 08. Oktober 2011
Was machen Schulbegleiter?
Bezirkstagsabgeordneter informierte sich am Leibniz
ALTDORF – Was geschieht eigentlich mit dem Geld, das die bayerischen Bezirke für die Beschäftigung von Schulbegleitern bereitstellen? Und was machen diese Schulbegleiter überhaupt? Peter Daniel Forster, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Bezirkstagsfraktion,
hat sich im Leibniz-Gymnasium informiert.
Der Altenfurter Bezirkstagsabgeordnete hat sofort auf einen Brief des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung reagiert, in dem die Aktion Rollentausch angeboten wurde. Einen Tag lang, so die Verantwortlichen im Verein, sollten die Mitglieder des Bezirkstags die Perspektive wechseln und im persönlichen Erleben einen Einblick in die Arbeit sozialer Einrichtungen bekommen. „Ich habe das Angebot sehr gern angenommen“, so Forster, der im Leibniz-Gymnasium unter anderem mit Daniela Krump ins Gespräch kam, der Leiterin des Schulbegleiter-Service im Verein für Menschen mit Behinderungen. Gemeinsam mit Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer, im Verein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, stellte Krump die 18-jährige Pyrbaumerin Anna-Katharina Kreger und deren Schulbegleiterin Katja Prechtel dem Bezirkstags-Politiker vor. Seit Juli dieses Jahres betreut Katja Prechtel die junge Pyrbaumerin, die im kommenden Jahr am Leibniz ihr Abitur machen möchte. 47,5 Stunden ist die junge Schulbegleiterin dabei wöchentlich im Einsatz, genehmigt wurde das vom Bezirk Oberpfalz, weil Anna-Katharina Kreger in dessen Zuständigkeitsbereich wohnt.
Samstag, 13. August 2011
Helfer dringend gesucht
Nach dem Wegfall des Zivildienstes
Sie helfen im Sport- und Schwimmunterricht, arbeiten in
Therapiestunden mit und begleiten Schüler bei Skilagern und Freizeiten:
Junge Leute die als Helfer beim Verein für Menschen mit
Körperbehinderung mitarbeiten, erwartet ein spannendes und vielfältiges
Aufgabengebiet.
Dennoch stehen nach dem Wegfall des Zivildienstes zum 1. Juli die
Freiwilligen, die über den neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD)
angeworben werden sollen, nicht gerade Schlange, wie Anita
Moos-Hlavacek berichtet. „Bei uns hat sich noch kein einziger Bufti
gemeldet,“ sagt die Geschäftsführerin des Nürnberger Vereins und fügt
hinzu: „Für uns war der Wegfall des Zivildienstes ganz schlecht.“
Auch bei anderen Wohlfahrtsverbänden, Vereinen und Kliniken hält sich
das Interesse am BFD in Grenzen, wie die NZ am 26. Juli in einer
Umfrage unter Nürnberger Sozialverbänden ermittelt hat.
Rund 15 Zivildienstleistende hatte der Verein in Therapieeinrichtungen
und Schulen im Einsatz, dazu kamen rund 60 weitere „Zivis“ im
Fahrdienst. Um deren Wegfall auszugleichen, sucht der Verein nun junge
Helfer, die zum Beispiel noch keine Lehrstelle haben oder sich
beruflich orientieren möchten. Das Taschengeld in Höhe von maximal 330
Euro, das es Bundesfreiwilligendienst oder beim Freiwilligen Sozialen
Jahr gibt, stockt der Verein auf 550 Euro pro Monat auf. „Die jungen
Leute bekommen mehr Geld, denn sie sind ja auch dauerhaft da“, erklärt
Anita Moos-Hlavacek das Konzept. Bei den „offiziellen“
Freiwilligendiensten würden die Helfer oft auf Treffen und Seminare
gehen und so dem Träger nicht zur Verfügung stehen.
Die Helfer sollten volljährig sein und einen Führerschein besitzen.
Einsatzorte sind zum Beispiel heilpädagogische Kindergruppen oder
integrative Kindergärten, das Förderzentrum für Körperbehinderte,
verschiedene Schulen oder die Boxdorfer Wohnanlage. Außerdem werden
Helfer für Fahrdienste und den mobilen sozialen Hilfsdienst benötigt.
Am Ende des Jahres besteht eventuell auch die Chance auf eine
Weiterbeschäftigung.
Wer Interesse an einer Helfertätigkeit hat, kann sich unter Tel.
4626350 oder www.behinderte-nuernberg.de informieren.
Schriftliche Bewerbungen gehen an den Verein für Menschen mit
Körperbehinderung, Zerzabelshofstraße 29, 90478 Nürnberg.
cg
Quelle: Nürnberger Zeitung vom 13. August 2011
Link zum Artikel
Freitag, 29. Juli 2011
In der Sitzung des Bezirkstages von Mittelfranken am 28. Juli 2011
wurde über
das Haushaltskonsolidierungsprogramm abgestimmt.
Im Vorfeld der Bezirkstagssitzung fand eine Demonstration von rund
400
Personen statt. Anwesend waren neben vielen behinderten Menschen
Einrichtungs- und Verbandsvertreter der verschiedensten Verbände und
Interessengruppen, darunter auch Mitglieder und Mitarbeiter unseres
Vereins. Die Protestaktion sorgte für Aufsehen, es berichteten u.a. die Nürnberger Nachrichten:
Behinderte protestieren erfolgreich gegen Kürzungen
Rund 500 Betroffene demonstrierten in Ansbach — Sparkonzept des Bezirks Mittelfranken geschrumpft
Von Michael Kasperowitsch
Begleitet vom lautstarken Protest Hunderter von Behinderten haben die
mittelfränkischen Bezirksräte in Ansbach über die Kürzungspläne für den
Haushalt beraten. Von dem ursprünglichen 43-Punkte-Sparprogramm, das
die Verwaltung vor einer Woche aufgestellt hatte, ist nach
stundenlangen Beratungen nicht mehr viel Zählbares übriggeblieben.
Schon Tage vor der Sitzung waren alle großen Sozialverbände gegen die
vorgeschlagenen Einschnitte vor allem bei den Eingliederungshilfen für
behinderte Menschen Sturm gelaufen. Um die 500 Rollstuhlfahrer,
Heimbewohner oder Mitarbeiter von Werkstätten sowie deren Betreuer,
aber auch etliche Spitzenvertreter der Wohlfahrtsorganisationen haben
dann die Politiker vor dem Bezirksrathaus in Ansbach empfangen.
Die Demonstranten trugen Transparente mit Aufschriften wie „Wir zahlen
nicht für eure Krise“, „Kein zurück bei der Umsetzung der
UN-Behinderten-Konvention“ oder „Ich will selbstständig bleiben“.
Außerdem verteilten sie Rote Karten und versuchten, Bezirksräte in
Einzelgesprächen von ihren Anliegen zu überzeugen.
Weiterlesen: Behinderte protestieren erfolgreich gegen Kürzungen
Donnerstag, 14. Juli 2011
Zwei Rücktritte im Behindertenrat
Roland Weber und Gerhard Berr
Von Marco Puschner
Erst seit Herbst 2010 existiert der Behindertenrat Nürnberg (BRN) und schon hat das Gremium seinen ersten großen personellen Umbruch zu verkraften: Die beiden Vorsitzenden erklärten ihren Rücktritt.
Roland Weber, erster Vorsitzender
des BRN und zugleich Landesvorsitzender der bayerischen Werkstatträte,
ist
künftig auch im Bundesvorstand der Werkstatträte gefordert. Daher
möchte der
62-Jährige, der unter einer psychischen Erkrankung leidet, auf den
BRN-Vorsitz
verzichten.
Der zweite Vorsitzende Gerhard Berr begründete seinen Rücktritt mit
gesundheitlichen Problemen, zudem habe er seine ehrenamtlichen
Tätigkeiten
nicht mehr alle unter einen Hut bringen können. „Wir haben den BRN auf
den Weg
gebracht, jetzt können Jüngere das Ruder übernehmen”, sagte der
57-Jährige, der
ebenso wie Weber bei der Planung des BRN von Anfang an dabei war. Das
erste
Vorbereitungstreffen, erinnert sich Berr, fand im Dezember 2008 statt.
Berr scheidet zum 1. August aus dem BRN aus, weil er seinen Nachfolgern „nicht reingackern” möchte. Weber dagegen bleibt dem Gremium erhalten und wird sich im Ausschuss für Arbeit und Soziales einbringen. Die neuen Vorsitzenden sind Günter Frank und Michael Mertel. Der aus 40 Mitgliedern bestehende BRN berät die Stadtverwaltung und den Stadtrat in allen Fragen, die Menschen mit Behinderung betreffen.
Quelle: Nürnberger Zeitung vom 14. Juli 2011
Dienstag, 05. Juli 2011
Spaß und die Partnerschaft stehen im Vordergrund
Das Behinderten-Zentrum in Boxdorf organisiert Motorradausfahrten für schwerbehinderte Mitarbeiter
Von Sebastian Zelada
„Im Jahr 2011, Guido, lichten sich bei dir da oben auch schon die
Haare”, flachst Werner Kuba, der großgewachsene, braungebrannte
Pensionär mit dem schneeweißen Haar und der Sonnenbrille auf der Nase.
Guido, sein Gespannpartner, ist schwerbehindert und 33 Jahre jünger als
er. Grinsend sieht er zu, wie Kuba einen Klappstuhl verstaut.
Als Mitorganisator der Aktion „Mensch Mobil” des Boxdorfer
Behinderten-Zentrums hat Werner Kuba – wie jeder der allesamt
ehrenamtlichen Fahrer – ein besonderes Verhältnis zu seinen
Gespannpartnern. Viele sind wie er bereits im Ruhestand. Es ist gerade
halb zehn am Vormittag und die Sonne brennt schon auf die Gespanne
sowie deren Fahrer und Beifahrer herab. Die meisten
Werkstattmitarbeiter sitzen in den Beiwagen, den Helm festgeschnallt,
und beobachten, wie ihre Fahrer die letzten Vorbereitungen treffen.
Pfefferbeißer und Brötchen, Wasser und Apfelschorle werden in den
Stauraum des Begleitbusses verladen.
Weiterlesen: Spaß und die Partnerschaft stehen im Vordergrund
Montag, 04. Juli 2011
Dschungel-Star zeigt Herz
Bei einer Benefizveranstaltung vom „Verein für Menschen mit Körperbehinderung” las Katy Karrenbauer aus ihrem neuen Buch vor. Mit dem Eintrittsgeld wird die Therapie der dreijährigen Anina unterstützt, die nach einer schweren Krankheit nicht mehr laufen kann.

Quelle: Abendzeitung Nürnberg vom 04. Juli 2011
Samstag, 02. Juli 2011
Hilfe für die schwer kranke Anina
Benefizveranstaltung mit Katy Karrenbauer
An diesem Samstag findet eine gemeinsame Benefizveranstaltung des
Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg und
Franken-Fernsehen mit der Schauspielerin Katy Karrenbauer zugunsten der
kleinen Anina statt. Anina aus Happurg lebt seit einer Infektion vor
ihrem ersten Geburtstag mit einer Behinderung.
Franken-Fernsehen erreichte per E-Mail ein Hilferuf der Familie
Haushahn, die 2008 durch einen Schicksalsschlag ihre Tochter fast
verloren hätte. Drei Tage vor dem ersten Geburtstag erkrankte die jetzt
dreijährige Tochter am Waterhouse-Friderichsen-Syndrom. Diese Krankheit
tritt bei schweren bakteriellen Infektionen durch Meningokokken auf und
hatte zur Folge, dass Anina am ganzen Körper Einblutungen hatte. In den
meisten Fällen endet die Krankheit tödlich, doch Anina gewann den Kampf
ums Überleben.
Donnerstag, 30. Juni 2011
Benefizfest für die kleine Anina
Verein für Menschen mit Körperbehinderung fördert Dreijährige
Zu einer Benefizveranstaltung mit der Schauspielerin Katy Karrenbauer für ein Mädchen aus Happurg im Nürnberger Land und zu seinem Jahresfest lädt der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg am kommenden Wochenende ein.
Kurz vor ihrem ersten Geburtstag war die heute dreijährige Anina am Waterhouse-Friederichsen-Syndrom erkrankt. Es tritt bei schweren bakteriellen Infektionen durch Meningokokken auf und hatte zur Folge, dass Anina am ganzen Körper Einblutungen hatte. In den meisten Fällen endet die Krankheit tödlich, doch Anina gewann den Kampf ums Überleben. Seither musste sie etliche schwere Operationen erdulden. Mittlerweile trägt Anina Orthesen. Durch das lange Liegen während der Krankenhausaufenthalte ist ihre Muskulatur sehr geschwächt, sodass sie nicht frei sitzen, krabbeln oder alleine stehen kann. Trotz des Schicksalsschlags lächelt sie immer und kämpft weiter.
Ihr kommt der Erlös am 2. Juli zugute: In der Preißlerstraße 5-15 erwartet die Besucher von 16 bis 21 Uhr ein buntes Programm mit Tombola und Flohmarkt (Standgebühr: fünf Euro; Anmeldung: Tel. 0911/46263523), Musik der Gruppe Giftwood, Speis und Trank und mit der Lesung von Katy Karrenbauer aus ihrem Buch „Die Freiheit nehm ich mir“ (19 Uhr).
Die Schauspielerin ist dann auch am 3. Juli beim Jahresfest im Behindertenzentrum Boxdorf (Am Spund 4) anzutreffen; es dauert von 11 bis 18 Uhr. Auch dort bereiten die Mitarbeiter und Helfer ein buntes Programm für Klein und Groß vor.
woh
Quelle: Nürnberger Nachrichten vom 30. Juni 2011
Freitag, 17. Juni 2011
Boxdorfer Werkstatt dabei: Sportspiele für Gehandicapte
Leistungssport und eine cerebrale Bewegungsstörung – also eine Schädigung des Hirns während der motorischen Entwicklung – vertragen sich nicht. Doch dass man sich mit dieser Einstellung auf dem Holzweg befindet, zeigen die aktuell stattfindenden Sportspiele unter der Schirmherrschaft des Bundesverbands für Körperbehinderte: die 19. Deutschen CP-Sportspiele.
Die fränkischen Vertreter in Cottbus
(v.l.n.r.): Betreuerin Heike Werhahn, Gabi Müller (vorne), Iris Köppel,
ZoranMihajlov, Arzu Gündüz, Benjamin Sirotek und Roland Buchner.
Foto: oh
Alle zwei Jahre messen sich dabei im Schnitt
siebzig Sportler, und auch aus Franken reisen willige Wettkämpfer an:
Die Boxdorfer Werkstatt, die sich ein mannigfaltiges Sportprogramm für
ihre Bewohner auf die Fahnen geschrieben hat, steht mit zehn
Teilnehmern in Cottbus in den Startlöchern. Sie schwimmen gegen ihre
Konkurrenz aus der ganzen Bundesrepublik, messen sich an der
Tischtennisplatte, jagen auf dem Zwei- oder Dreirad den Asphalt entlang
oder springen, laufen und sprinten in der Leichtathletik.
„Durch die starke Ausdifferenzierung in acht Startklassen, die
definiert sind nach dem Schweregrad der Behinderung, waren die
Gewinnchancen unserer Teilnehmer immer sehr hoch“, verkündet Thomas
Wedel, Integrationskoordinator bei den Boxdorfern. „Im Vordergrund
steht für uns jedoch das gemeinsame Erlebnis“, schiebt er nach. Die
„Begegnung und Freude an gemeinsamen Aktivitäten“ seien genauso wichtig
„wie die in den Wettkämpfen angestrebten und erzielten Erfolge“,
vermittelt auch der Veranstalter im Internet.
Zum fünften Mal schickt die Werkstatt Athleten im Alter zwischen
21 und 57 Jahren zum Sportfest mit 52 Disziplinen. „Sie trainieren mit
120 Prozent“, berichtet Wedel über die fränkischen Teilnehmer. „Ihnen
geht es vor allem darum, Sport zu machen.“ Mit Erfolg: Schon 2009
räumten die Boxdorfer ab, holten im Tischtennis den 2., im
Rückenschwimmen und im Zweiradfahren den 1. Platz.
Doch Medaillen oder Pokale erhält hier niemand – jeder bekommt eine
Urkunde mit seinen persönlichen Ergebnissen. Erst auf einer Liste kann
die Leistung im Vergleich zur Konkurrenz eingesehen werden. Denn:
Bewegungsbehinderungen sind zu individuell, als dass sich ein
sportlicher Vergleich ziehen ließe. „Für mich ist Dabeisein das
Wichtigste“, erklärt Roland Buchner, der 2009 den 2. Platz im
Tischtennis geholt hat. „Ich lerne neue Gegner aus verschiedenen
Städten kennen. Das ist die Herausforderung – was willste mehr?“
amu
Quelle: Nürnberger Zeitung vom 17. Juni 2011
Link
zum Artikel
Donnerstag, 26. Mai 2011
„Verein für Menschen” baut in Treuchtlingen
Für behinderte und nichtbehinderte Kinder im ehemaligen Supermarkt
Von Hubert Stanka
Die Altmühlstadt erhält einen neuen Kindergarten. Der Nürnberger „Verein für Menschen mit Körperbehinderung“ errichtet im ehemaligen Edeka-Markt Super 2000 eine „integrative” Kindertagesstätte. In der letzten Stadtratssitzung wurde das Projekt vorgestellt und einstimmig abgesegnet.
Der Verein ist in Treuchtlingen bereits seit 34 Jahren tätig. Bekannt ist er durch seine „Frühförderung Kinderhilfe”, die sich selbstlos der Förderung von Kindern widmet, die seelisch, körperlich und geistig behindert oder entwicklungsverzögert sind. Wie die Vorsitzende des Vereins, Anita Moos-Hlavacek, in der Sitzung erläuterte, zeigte sich durch die enge Zusammenarbeit mit den Kindergärten in Treuchtlingen, dass ein Bedarf an einer integrativen Einrichtung besteht.
Dienstag, 26. April 2011
Konzert und Meet & Greet mit PUR
Am 19. April fand das Meet & Greet mit PUR in der
Meistersingerhalle statt, bei dem die Gewinner mit Betreuern aus dem
Verein der Band Lebkuchen und Frühstücksbrettchen mit
Nürnberg-Motiv übergaben. Die Musiker
begrüßten jeden Gewinner mit Handschlag und nahmen
sich Zeit für jede Menge Fotos mit den Vereinsmitgliedern.
Auch bekamen die Gewinner jeweils ein PUR-T-Shirt. Autogramme
für jeden Teilnehmer rundeten das Meet & Greet ab.
Fotos können Sie in der Bildergalerie einsehen.
Franken Fernsehen berichtete über das Konzert und das Meet & Greet am 20. und 26. April:
Um den Film ansehen zu können, müssen Sie Adobe Flash Player herunterladen und installieren.
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Mittwoch, 20. April 2011
Kleiner Plausch vor dem Pur-Konzert

Foto: Roland Fengler
„Komm mit mir ins Abenteuerland...” - das ist der
„Pur”-Lieblingshit von Sabrina Krupke. Die
31-jährige Nürnbergerin und neun weitere
Rollstuhlfahrer haben bei
einem Preisausschreiben des Vereins für
Körperbehinderte nicht nur Freikarten für das
gestrige Konzert von „Pur" in der Meistersingerhalle
gewonnen. Sie
hatten mit ihren Begleitpersonen vor dem Auftritt die Gelegenheit, die
Band aus Bietigheim persönlich kennenzulernen. Sänger
Hartmut Engler (Bildmitte)
und seine Kollegen, wie etwa Bassist Joe Crawford (rechts)
schüttelten Hände, beantworteten Fragen und
Autogrammwünsche. Im Gegenzug überreichten die Fans
Lebkuchenherzen mit
Pur-Schriftzug.
Quelle: Nürnberger Zeitung / Nürnbergplus vom 20.04.2011
Mittwoch, 20. April 2011
Jungfernfahrt des neuen Fahrzeugs führte zum Kino
Verein für Menschen mit Körperbehinderung freut sich über gestiftetes Auto - Mit Rollstuhlplatz und Auffahrrampe

Foto: Stefan Hippel
Dank „Aktion Mensch” hat der Nürnberger Verein für Menschen mit Körperbehinderung nun ein neues Fahrzeug mit einem
Rollstuhlplatz. Fahrer Ricardo Maliconico hilft gerade der 17-jährigen Anna Kreger.
Erste Fahrt im neuen Fahrzeug: Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg freut sich über sein erstes Auto, das über einen Rollstuhlplatz verfügt. „Den Wagen haben wir sehr dringend benötigt, da inzwischen 30 Menschen in unserer Wohnanlage Goldbachpark leben”, sagt Geschäftsführerin Anita Moos-Hlavacek. Vier von ihnen waren bei der Jungfernfahrt mit von der Partie, die einen Kinobesuch zum Ziel hatte. Der Verein verfügt zwar über mehrere Fahrzeuge, allerdings sind sie im Vergleich schlechter ausgerüstet. Der neue Wagen ist behindertengerecht umgebaut und verfügt neben fünf Sitzgelegenheiten auch über einen Rollstuhlplatz. Er ist mit einem Rückhaltesystem, Schienen und einer Auffahrrampe ausgestattet. Der Wagen soll primär für Ausflugs- und Erholungsfahrten genutzt werden, so die Geschäftsführerin. Der Verein hatte im Vorjahr bei der Deutschen Behindertenhilfe Aktion Mensch im Rahmen des Projekts „Aktion Mensch bringt vieles ins Rollen” ein behindertengerechtes Fahrzeug beantragt. Jetzt wurde der Wagen im Wert von rund 36 000 Euro überführt. Der Eigenanteil beträgt 30 Prozent.bey
Quelle: Nürnberger Nachrichten / NürnbergExtra vom 20.04.2011
Mittwoch, 20. April 2011
Neues Fahrzeug für Behinderte

we/Foto Stefan Hippel
Die erste Fahrt eines neuen Fahrzeugs des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg, hier mit Fahrer Ricardo Maliconico, der Anna Kreger befördert. Der Verein hatte bei der Deutschen Behindertenhilfe Aktion Mensch e.V. im Rahmen der „Aktion Mensch bringt Vieles ins Rollen” ein behindertengerechtes Fahrzeug beantragt - der Wunsch ging in Erfüllung.
Quelle: Nürnberger Zeitung / Nürnbergplus vom 20.04.2011
Samstag, 09. April 2011
Stolperfallen und Hindernissen auf der Spur
90 Minuten bei der Recherche für den Behinderten-Wegweiser "Mobil in Nürnberg"
Von Clara Grau
Nürnberg - Seit Januar gibt es den Online-Wegweiser "Mobil in Nürnberg". Am Rechner zu Hause oder auf einem internetfähigen Mobiltelefon kann jeder nachsehen, ob öffentliche Gebäude, Dienstleistungsbetriebe und Sehenswürdigkeiten auch für Menschen mit Geh-, Seh- oder Hörbehinderung zugänglich sind. Nürnbergplus hat zwei Mitarbeiter der Integrations-Firma Netscouts begleitet, die die Daten vor Ort erheben und dann in das Angebot einpflegen.
Unter
großer
internationaler Aufmerksamkeit wurde im November 2010 das Memorium
Nürnberger Prozesse eröffnet. Besucher aus aller Welt
können sich
seitdem in einer Ausstellung darüber informieren, wie und
warum in
den Jahren 1945/46 ein Internationaler Militärgerichtshof im
Schwurgerichtssaal 600 hochrangige Funktionäre des NS-Regimes
verurteilte.
Aber ist dieses neue Angebot auch für Menschen
mit Behinderungen zugänglich? Das überprüfen
an diesem Apriltag
Gerd Sirotek und Kurt Pogoda von Netscouts. Der IT-Dienstleister, der
Menschen mit und ohne Behinderung beschäftigt, erstellt im
Auftrag
der Stadt Nürnberg einen digitalen Wegweiser durch
öffentliche
Einrichtungen.
Freitag, 25. März 2011
Zunächst muss das Tempo abgestimmt werden
Der neue Behindertenbeirat hat mit großem Arbeitseifer die ersten Schritte zurückgelegt
Von Petra Nossek-Bock
Nürnberg - Die Begeisterung für ihre Aufgabe ist bei den fünf Vorstandsmitgliedern des Behindertenrats ungebrochen. Tatkräftig haben sie sich an die arbeitsintensive Aufbauarbeit gemacht. Nachdem das Gremium mit seiner Wahl vor wenigen Monaten erfolgreich gestartet ist, gilt es nun, Rahmenbedingungen zu schaffen, die auf lange Sicht die Wirksamkeit der Interessensvertretung stärken.
64000
Menschen mit einem
Handicap leben im Nürnberger Stadtgebiet. Das entspricht einem
Anteil von 12,4 Prozent, Tendenz steigend, erklärt
Vorstandsmitglied
Gerhard Berr. Er gehört selber dazu und hat sich durch seine
körperlichen Beeinträchtigungen aber nicht aufhalten
lassen. Der
mehrfach Nierentransplantierte investiert aktuelle etwa sechs Stunden
täglich in sein Ehrenamt an der Spitze des Behindertenrats.
Schließlich müssen noch viele Dinge erledigt werden.
Unterstützung
erhält Berr von den übrigen vier
Vorstandsmitgliedern, darunter
zwei weiteren Behinderten und zwei Nichtbehinderten.
Samstag, 19. März 2011
Mehr als Holzspielzeug und Töpferware
Werkstättenmesse: Hersteller müssen neben solider Verarbeitung auch ansprechendes Design bieten
Von Wolfgang Heilig-Achneck
Nürnberg - Die Aussteller haben dieses Jahr auf der Werkstättenmesse nicht nur mit einem breiten Leistungsspektrum überrascht, sie haben auch eine reiche Auswahl sorgfältig gestalteter Produkte angeboten.
Am Stand von Marli (Lübeck) basteln Daniela Felber und Livia Zimmermann mit Brillen, die eine Sehbehinderung simulieren, Garderobenhaken zusammen. Rechts erprobt ein Besucher ein Fitnessgerät der Boxdorfer Werkstätten, das auch bei Spastikern die Beweglichkeit verbessert. Margit Gruber steht hilfreich zur Seite.
Holzspielzeug, Kerzen,
Keramik, Flechtwerk und Fließbandwaren für die
Industrie — all
das gehört zum klassischen Warenspektrum der
Werkstätten für
Menschen mit einem Handicap. Allein aus Nürnberg und der
Region
stellen sich ein Dutzend Einrichtungen im Congresszentrum West und in
Halle 12 der Messe vor — von den Boxdorfer
Werkstätten und den
Pegnitz-Werkstätten der Lebenshilfe über die WfB
Langwasser, Regens
Wagner und die Barmherzigen Brüder in Gremsdorf bis zu den
Rummelsbergern und der Diakonie Neuendettelsau. Sie alle hoffen nicht
nur auf Kontakte zu neuen Kunden, sondern schätzen auch den
Austausch untereinander. „Wir halten zum Beispiel auch
Ausschau
nach Möglichkeiten der Kooperation mit anderen
Werkstätten und
öffnen unsere eigene Fortbildungen auch für andere
Interessenten“,
erläutert Albert Kappler von den Gemeinnützigen
Werkstätten
Sindelfingen. Und schon am ersten Tag habe sie viele Ideen und
Anregungen erhalten, freut sich Daniela Felber, die mit sechs
Kolleginnen von einer Einrichtung am Zürichsee angereist ist.
Einen
Hauch von Berlin verbreitet der Verbund von 15 Werkstätten
für
Behinderte aus der Bundeshauptstadt in Halle 12 der
NürnbergMesse.
Auch die Plastikmodelle des Brandenburger Tors und der
Siegessäule
sowie des Fernsehturms (nicht im Bild) haben Beschäftigte
eines
dieser Betriebe angefertigt. Rechts macht eine Gruppe Station bei
einem Kugelspiel von „Country living“ aus dem
Westerwald.
Aus dem Partnerland Kroatien haben die Aussteller, darunter der Werkstättenverband Osvit, neben Kunsthandwerk auch touristische Informationen mitgebracht. Auch der Gaumen kommt nicht zu kurz. Werkstätten mit Landwirtschaft tischen Herzhaftes und Süßes auf — aus biologischem Anbau. Zu den köstlichen Tropfen gehören neben Säften und Ölen auch Weine, etwa vom Weinbau der Lebenshilfe in Bad Dürkheim (Pfalz). Die Eintrittskarte für die Messe gilt zugleich für die „Inviva“ (siehe S. 13), die allerdings nur noch an diesem Samstag geöffnet ist.
Quelle: Nürnberger Nachrichten vom 19. März 2011
Donnerstag, 17. März 2011
Leuchtende Vorbilder und schwarze Schafe
Zwischen Giraffen, Hundezone und Reittherapie: Ein tierischer Streifzug durch Nürnberg
Von Manuela Prill
Tiere begleiten uns als Freunde im Alltag oder wir besuchen sie im Zoo. Manche sind Sorgenkinder, manche Hoffnungsträger. Mal ärgern wir uns über ihre Hinterlassenschaften, mal staunen wir über ihre Fähigkeiten. Ein tierischer Streifzug durch Nürnberg.
Frederick hat es sich im Bollerwagen bequem gemacht. „Los geht’s, Papa!“. Auf zum Zoorundgang. Papa Michael schmunzelt: „Die erste Attraktion ist immer der Bollerwagen, am liebsten würde sich Frederick den ganzen Weg über ziehen lassen. Aber spätestens bei den Giraffen hüpft er schon wieder raus und stürmt los“. Die langbeinigen Tiere haben es dem Fünfjährigen halt besonders angetan. Glück für den Papa, dass sie gleich am Anfang ihr Gehege haben.
Mittwoch, 02. März 2011
Rasante Ausfahrten im Gespann
Werner Kuba macht mit Behinderten Ausflüge im Motorrad — Bislang sind nur wenig Frauen dabei
Nürnberg
- Aktiv in Nürnberg: Der Stadtanzeiger möchte
Menschen vorstellen,
die in ihrer Freizeit etwas Besonderes unternehmen. Sind
Sie begeistert in einem Verein dabei? Leiten Sie eine Laufgruppe?
Vielleicht suchen Sie Gleichgesinnte, die mit Ihnen klettern, Theater
spielen oder Japanisch lernen? Melden Sie sich beim Stadtanzeiger.
Per Telefon 216-2416, Fax 216-1570 oder E-Mail an
nn-anzeiger@pressenetz.de
Von
Sabine Beck
Bis zu seiner Rente 2002 leitete Werner Kuba die Behindertenwerkstatt in Boxdorf. Treu verbunden ist der 72-Jährige seiner früheren Wirkungsstätte noch immer – zwar nicht mehr als Werkstattleiter, dafür aber als Motorradfahrer bei der Gruppe „Mensch Mobil“, die Behinderten Motorradfahrten mit einem Gespann ermöglicht.

Werner
Kuba (re.) hat viel Freude an den Ausfahrten mit behinderten
Menschen, von denen einige zu seinen Freunden geworden sind.
Foto:
privat
„Das Projekt
begeisterte mich von
Beginn an“, erzählt Kuba. „1987 bekamen
wir einige MZ-Gespanne
zur Verfügung gestellt. Die Motorradmarke aus der ehemaligen
DDR
eignet sich für Ausfahrten mit Behinderten besonders gut, weil
sich
der Beiwagen komplett aufklappen lässt und deshalb auch ein
Rollstuhlfahrer mitkommen kann“, erklärt der Biker.
Die
behinderten Menschen der Boxdorfer Werkstatt sind ihm und den anderen
Fahrern ans Herz gewachsen. „Wir sind etwa 40 Ehrenamtliche,
die
teils mit ihren eigenen Gespannen regelmäßig
Behinderte am
Mittwochabend in die Fränkische Schweiz und an Wochenenden und
Feiertagen zu Tages- oder Mehrtagesausflügen
fahren.“ Auch einige
Motorradfahrerinnen sind mit von der Partie. „Die Frauen
bleiben im
Durchschnitt lange dabei“, freut sich Kuba.
Mittwoch, 02. März 2011
„Für ihren Mut hat sie eine Chance verdient“
Stimmen von Nürnberger Behinderteneinrichtungen zu Monica Lierhaus
Nürnberg - Als Moderatorin Monica Lierhaus nach schwerer Krankheit vor die Kamera zurückkehrte, war Deutschland gerührt. Aber wie denken Menschen, die an ähnlich schweren Krankheiten oder Behinderungen leiden, über das Comeback der Moderatorin? Und über ihre üppige Gage als Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie? Die NZ hat sich in Nürnberger Einrichtungen für Menschen mit Behinderung umgehört.
Von David Bernreuther
Mittwoch, 23. Februar 2011
Sparkasse löst Spendenversprechen ein
we/Foto: Harald Sippel
Im Dezember 2010 legte die Sparkasse Nürnberg eine Weihnachtsanleihe auf, die doppelt Freude bereiten sollte: Anleger sollten von einer attraktiven Mindestverzinsung bei gleichzeitig garantierter Sicherheit der investierten Anlagesumme profitieren, und drei regionalen Einrichtungen der Behindertenhilfe kommt ein Teil aus dem Verkaufserlös des Produkts zugute:
Somit konnte eine Spende in Höhe von 22500 Euro an die drei
gemeinnützigen Organisationen in Stadt und Land übergeben werden (v. r.): Jonathan Daniel (Privatkundenvorstand der Sparkasse), Horst Schmidbauer (Lebenshilfe Stadt), Norbert Dünkel (Lebenshilfe Land), Otfried Bürger (Sparkasse), Michael Dürschner (Vorsitzender des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung e.V.
Nürnberger Nachrichten
vom 23.02.2011
Dienstag, 22. Februar 2011
Sparkasse spendet für Einrichtungen für Menschen mit Behinderung
Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. freut sich uns über die Spende der Sparkasse Nürnberg in Höhe von 7500,00 Euro. Die Sparkasse hat eine Weihnachtsanleihe aufgelegt, mit dem Versprechen, einen Teil der Verkaufserlöse an Organisationen der Behindertenhilfe zukommen zu lassen. Neben unserem Verein wurden die Lebenshilfe Nürnberg und die Lebenshilfe Nürnberger Land berücksichtigt. Die feierliche Übergabe erfolgte am 22. Februar durch Herrn Dr. Jonathan Daniel, dem neuen Vorstandsmitglied der Sparkasse Nürnberg.
Franken Fernsehen berichtete über die
Spendenübergabe.
Sie finden den Bericht in der Sendung vom 22.02.2011 auf der Webseite
von Franken Fernsehen.
Montag, 31. Januar 2011
Webservice "miN - mobil in Nürnberg" geht online
In den vergangenen drei Jahren arbeitete die IT-Integrationsfirma Netscouts gemeinnützige GmbH gemeinsam mit dem Amt für Existenzsicherung und Soziale Integration (Sozialamt) der Stadt Nürnberg an der Entwicklung des digitalen miN-Stadtführers. Dieser war bislang nur als gleichnamiges Buch verfügbar.
Am Donnerstag, den 27. Januar 2011 wurde der Webservice „miN – mobil in Nürnberg“, der vor allem (aber nicht nur!) Menschen mit Behinderung über die Zugänglichkeit von verschiedenen städtischen Einrichtungen und Standorten von besonderem Interesse informiert, für die Öffentlichkeit online geschaltet.
Sie können den Bericht aus der Sendung "Guten Abend Franken" vom 27.11.2010 (Franken Fernsehen) hier sehen.
Um den Film ansehen zu können, müssen Sie Adobe Flash Player herunterladen und installieren.
Montag, 31. Januar 2011
Neuer Wegweiser bringt Behinderte sicher ans Ziel
Internetangebot „mobil in Nürnberg“ - 29.01.11
Von Clara Grau
Nürnberg - Seit 2004 weist das Ringbuch „Mobil in Nürnberg“ Menschen mit Behinderung den Weg durch die Stadt. Nun ist das Nachschlagewerk im Internet erschienen. Unter www.mobil-in-nuernberg.de kann man am Rechner zu Hause oder auf einem internetfähigen Mobiltelefon nachsehen, ob öffentliche Gebäude, Dienstleistungsbetriebe und Sehenswürdigkeiten auch für Menschen mit Geh-, Seh- oder Hörbehinderung zugänglich sind.
Komme ich mit einer Gehhilfe zum zuständigen Sachbearbeiter in einer Behörde, kann ich einen Gottesdienst auch mit Hörbehinderung verfolgen, steht bei einem gemütlichen Kino- oder Kneipenabend mit Freunden ein behindertengerechtes WC zur Verfügung? Für Menschen mit Mobilitätseinschränkung sind solche Fragen von zentraler Bedeutung, wenn sie ihren Alltag organisieren.
Weiterlesen: Neuer Wegweiser bringt Behinderte sicher ans Ziel
Donnerstag, 27. Januar 2011
„Besser als die anderen“
Behinderten-Politik: Stadt hat sehr hohe Ansprüche
Im Umgang mit behinderten Menschen will die Stadt sehr hohen Ansprüchen gerecht werden.
„Wir haben uns große Ziele gesetzt und wollen uns auch daran messen lassen“, sagte Sozialamtschef Dieter Maly beim Jahresempfang des Fachdienstes Access – www.access-ifd.de im Faber-Saal des Bildungszentrums vor zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und sozialen Einrichtungen. Das gemeinnützige Unternehmen hilft Behinderten beim Weg in ein reguläres Berufsleben.
Als ein Beispiel für konkrete Fortschritte in der Behindertenpolitik der Stadt nannte Maly den Behindertenrat Nürnberg (BRN), der Ende vergangenen Jahres erstmals gewählt wurde. „Wir sind im Vergleich zu anderen Städten spät dran“, betonte der Behördenleiter, „dafür wollen wir es aber viel besser machen.“ Das Gremium solle keine Alibi-Veranstaltung oder Beschäftigungstherapie für Betroffene sein, sondern ein „echtes Beteiligungsinstrument“ für die Ratsmitglieder und ihre Vereine und Verbände. Die Erfahrungen der ersten Wochen stimmen laut Maly optimistisch, dass dies auch gelingt.
Freitag, 24. Dezember 2010
Besuch des Christkinds im Kindergarten Goldbach-Bären
Kurz vor Weihnachten blickte das Nürnberger Christkind in erwartungsvolle und glückliche Gesichter der Kindergartenkinder im integrativen Kindergarten Goldbach-Bären. Ein Team des österreichischen Senders Servus TV begleitete Johanna Keller bei ihren Einsätzen als Christkind und porträtierte die Nürnbergerin in der Sendung „Hoagascht“.
Freitag, 03. Dezember 2010
Ehrenamtliche Helfer des Kinderhospiz Nürnberg
Im November 2010 erhielt der Kindergarten Goldbach-Bären Besuch von einem Team des Franken Fernsehens, das Robert einen Tag lang begleitet hat. Der in der Wochenserie „Ehrenamt“ ausgestrahlte Bericht zeigt neben der Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Kinderhospiz, dass Robert trotz seiner schweren Behinderung in einen Kindergarten und in das Spiel der nichtbehinderten Kinder integriert ist.
Link zum Bericht auf der Webseite von Franken Fernsehen
Montag, 29. November 2010
Erstes Fachtreffen der Frühförderung Kinderhilfe
Umfassender Austausch - Wunsch nach weiteren Treffen wurde laut
Treuchtlingen - Die positiven Erfahrungen aus den bereits bestehenden Kontakten mit Kindergärten – vor allem mit den Treuchtlinger Häusern – veranlasste die Frühförderung Kinderhilfe Treuchtlingen, für einen gemeinsamen Austausch Kindergartenpersonal aus der Region zu einem ersten Informations- und Fachtreffen in die Altmühlstadt einzuladen.
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Samstag, 27. November 2010
„Bin ich ein Eichhörnchen?“
90 Minuten beim Vorlesetag in der Frühförderung
Von Uschi Assfalg
Nürnberg – 90 Minuten in der Stadt. In dieser Serie beobachtet die NZ Menschen an interessanten Orten und Arbeitsplätzen. Diesmal hat sich Nürnbergplus bei einer Vorleseaktion der Frühförderung Kinderhilfe Nürnberg am Internationalen Vorlesetag umgesehen.
Anna, Paul-Anton, Vincent und Anna-Lena vom Kindergarten Schlosskinder lauschen gespannt ihrer Vorleserin Annette Hüttmeyer und der Geschichte vom Kaninchen „He Duda“. Foto: Stefan Hippel)
Lesen fängt mit Bildern an. Das wissen kleine Kinder offenbar ganz intuitiv. Bei der Vorleseaktion der Frühförderung Kinderhilfe Nürnberg am bundesweiten Internationalen Vorlesetag wären denn auch Paul-Anton, Anna-Lena und ihre Freunde am liebsten hineingekrochen in das Bilderbuch, das gerade vorgelesen wurde.
Die Kleinen hält es kaum auf ihren Sitzen. Sie recken die Hälse, um wirklich ganz genau betrachten zu können, was sich auf den Seiten des Buches tut, das Vorleserin Annette Hüttmeyer – sie arbeitet in der Einrichtung als Physiotherapeutin – gut einsehbar auf dem Schoß hält. Und sie spitzen die Ohren, damit ihnen nicht auch nur ein Wort entgeht. Dass fremde Menschen mit im Raum sind und permanent die Kameras klicken, lenkt sie nicht ab. Zu fesselnd ist die Geschichte von „He Duda“ aus der Feder von Jon Blake, illustriert von Axel Scheffler.
Das Leben von „He Duda“ ist ein einziges Fragezeichen. Er weiß weder wie er heißt, noch wo er wohnt und er weiß auch nicht, was er essen soll. Die Kinder aber kennen alle Antworten auf seine Fragen. „Bin ich ein Eichhörnchen“, will das Lebewesen mit den extralangen Füßen wissen. „Nein“ schallt es ganz aufgeregt aus Kindermund. Denn die kleinen Zuhörer wissen von Anfang an, dass „He Duda“ ein Kaninchen ist.
Samstag, 27. November 2010
„Kolumnist Bastian Sick liest Weihnachtliches in einem Indianer-Tipi“
Bundesweiter Vorlesetag: 20 Forchheimer Schüler lauschen dem Autor im DB-Museum – Zahlreiche Aktionen auch in anderen Einrichtungen
Von Alexander Brock
Mehrere Hundert Schüler haben beim bundesweiten Vorlesetag der „Stiftung Lesen“ in Nürnberg die Lauscher aufgestellt und prominenten sowie weniger prominenten Vorlesern zugehört. Die zentrale Veranstaltung fand im DB-Museum statt.
Vergilbt sehen die Buchseiten aus, die der Autor von Mal zu Mal umblättert. Doch liest Bastian Sick nicht aus seinem „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“. Einen weihnachtlichen Text hat er sich vorgenommen: „Die Leihgabe“ von Wolfdietrich Schnurre. Die 20 Kinder einer Forchheimer Hauptschule haben dafür ihre Köpfe bequem auf Kissen gebettet, sie lauschen in dem für den Vorlesetag aufgestellten Indianer-Tipi der Story, die in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts spielt.
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Samstag, 27. November 2010
Bundesweiter Vorlesetag am 26.11.2010
Die Frühförderung beteiligte sich am 26.11.2010 am bundesweiten Vorlesetag, zu dem auch die Kindergärten aus der Umgebung eingeladen wurden. Die Geschäftsführerin des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V., Anita Moos-Hlavacek, und die Therapeutin Annette Hüttmeyer haben Kinderbücher vorgelesen, unter anderem „Kamfu mir helfen?“ – eine Geschichte über einen Elefanten mit Sprachfehler.
Franken Fernsehen hat über die Vorleseaktion in „Guten Abend Franken“ berichtet.
Sie können den Bericht aus der Sendung vom 26.11.2010 hier sehen.
Um den Film ansehen zu können, müssen Sie Adobe Flash Player herunterladen und installieren.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Behinderte integrieren: Frühförderung plant Tagesstätte
Gruppe für behinderte und nicht behinderte
Kinder im einstigen Edeka
Treuchtlingen - Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung will die leerstehenden Räume des ehemaligen Edeka-Markts in der Fischergasse 5-9 kaufen, um dort eine integrative Kindertagesstätte einzurichten. Der Treuchtlinger Stadtrat sprach sich in seiner jüngsten Sitzung geschlossen dafür aus.
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Samstag, 23. Oktober 2010
„Endlich können wir mitreden“
Nürnberg hat erstmals einen Behindertenrat — Wunsch nach mehr Barrierefreiheit
Von Anna Böhm Do Nascimento
Nürnberg hat erstmals einen Behindertenrat. 40 Mitglieder treten künftig für die Belange der Menschen mit Behinderung ein.
Die Arbeit des Behindertenrates begann, bevor er überhaupt gewählt war. Kritisch prüften die 167 Anwesenden den großen Saal des Südpunkts auf seine Barrierefreiheit. Obwohl die Bühne nicht über eine Rampe für Rollstuhlfahrer verfügte und der Dolmetscher für Gebärdensprache nicht für alle sichtbar postiert war, sind sich Organisatoren, Wähler und Kandidaten einig: Die Wahl des ersten Behindertenrates der Stadt Nürnberg ist ein großer Erfolg.
„Als Betroffener kann man verschiedene Aspekte einfach besser verstehen“, erklärt Michael Mertel. Selbst Rollstuhlfahrer, kandidierte der 24-Jährige für den Verein für Menschen mit Körperbehinderung und wurde auch gewählt. „Ich finde es sehr wichtig, dass man als Betroffener die Interessen da einbringen kann, wo die Entscheidungen gefällt werden.“
Donnerstag, 23. September 2010
Lieber spenden statt verschwenden
Abiturjahrgang überreicht einen Scheck im Wert von 1000 Euro für Projekt der Boxdorfer Werkstatt
Von Katharina Tontsch
Freuen sich über die Spende: Thomas Wedel, Jürgen Emisch, Isabel Hauenstein, Ursula Häußler, Deborah lgelhast, Katha rin Heilmann, Tobias Zabold, Anna-Lena Rohmann und Giacco Dipiazza (von links)
Foto: Michael Matejka
Anstatt den Erlös aus Abizeitungsverkauf und Abifeier einfach auf den Kopf zu hauen, hat der Abiturjahrgang 2010 des Labenwolf-Gymnasiums 1000 Euro an die Boxdorfer Werkstatt für die Maßnahme „arbeit plus“ gespendet. Der Scheck wurde gestern feierlich übergeben.
Der Weg aus der Arbeitslosigkeit ist für Menschen mit Behinderung besonders schwer. Ohne Hilfe schaffen es die meisten nicht. Die Boxdorfer Werkstatt, angeschlossen an das Behinderten-Zentrum, hat sich genau das zur Aufgabe gemacht. Die Behinderten werden individuell unterstützt und auf die Arbeitswelt vorbereitet. „Ohne Spenden geht das nicht“, weiß Jürger Emisch, Geschäftsführer und Leiter der Werkstatt. Zum Glück fördern aber viele Firmen und Privatpersonen das Projekt.
Es sei allerdings eine neue Erfahrung, dass auch junge Menschen über Behinderte nachdenken und dafür spenden. „Auch das ist Zivilcourage“, lobt der Werkstattleiter. Gemeint sind die Abiturienten des Labenwolf-Gymnasiums. Die Idee zur Spende hatten Katharina Heilmann, Deborah Igelhast und Isabel Hauenstein, Vertreter der Abi-Arbeitskreise.
Samstag, 07. August 2010
Die heilsame Wirkung vierbeiniger Therapeuten
"Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück dieser Erde", heißt ein Sprichwort. Kindern mit Behinderungen hilft die Reittherapie zum Beispiel, motorische, sprachliche und soziale Fähigkeiten zu verbessern. In Fischbach genießt der fünfjährige Nick sichtlich den Ausritt durch den Reichswald.
Fotos: Hagen Gerullis
90 Minuten in der Stadt. In dieser Serie beobachtet die NZ Menschen an interessanten Orten und Arbeitsplätzen. Diesmal war Nürnbergplus bei der Reittherapie in Fischbach dabei.
Von Anna Souksengphet-Dachlauer
Ein Begrüßungsritual eröffnet jede Therapiestunde. Der fünfjährige Nick, der von Geburt an blind ist, reagiert auf Klatschgeräusche seiner Therapeutin, läuft in die richtige Richtung und streichelt mit seiner Hand den Pferdebauch. Mit Hilfe ertastet er nach und nach den sanftmütigen Haflinger und bestimmt die Körperteile: „Das ist der Schweif. Und das sind die Eisenschuhe!“
Nico ist das älteste der vier Pferde der Reittherapiehalle in Fischbach, deren Träger der Nürnberger Verein für Menschen mit Körperbehinderung ist. Hier arbeitet die Reittherapeutin Verena Pommer seit zehn Jahren mit Kindern, die durch ihre Behinderung entwicklungsverzögert sind oder Verhaltensauffälligkeiten aufzeigen. Die Therapiestunden werden teilweise von privaten Krankenkassen oder vom Jugendamt bezahlt. „Die eingesetzten Pferde dürfen keine Untugenden haben, Schlagen und Beißen sind tabu“, betont Verena Pommer. „Außerdem müssen sie eine gute Rückenmuskulatur haben und werden in der Arbeit mit Materialien, wie Reifen, Stäben und Tüchern, geschult.“
Samstag, 07. August 2010
Ein Wochenende im Rollstuhl
Lisa Sollfrank (19) hat ausprobiert, wie behindertenfreundlich Nürnberg ist
Hier geht‘s ohne Hilfe nicht mehr weiter: Lisa Sollfrank und Michael Mertel vor den
Stufen der Nürnberger Lorenzkirche.
Fotos: Karlheinz Daut
Treppen, enge Türen, Kopfsteinpflaster - alles Dinge, denen ihr im Alltag ständig begegnet. Was für euch überhaupt kein Problem ist, kann für Rollstuhlfahrer eine große Hürde bedeuten. Wie es sich anfühlt, auf Hilfe angewiesen zu sein und sofort als „anders“ wahrgenommen zu werden, können sich Nicht-Behinderte oft nur schwer vorstellen. Unsere Extra-Mitarbeiterin Lisa Sollfrank (19) hat deshalb den Test gemacht: Sie hat sich zwei Tage lang in einen Rollstuhl (zur Verfügung gestellt vom Reha-Team Schwaig) gesetzt. Hier erzählt sie, was sie dabei in Nürnberg erlebt hat.
Wie behindertenfreundlich ist Nürnberg? Um das herauszufinden, habe ich zwei Tage lang die Perspektive geändert und mich in einen Rollstuhl gesetzt. An meiner Seite ist dabei Michael Mertel (23). Er sitzt wegen einer angeborenen Querschnittslähmung im Rollstuhl und geht sehr direkt mit seinem Schicksal um. „Ich kann ja nur nicht gehen. Es gibt Schlimmeres“, findet Michael, der beim Verein für Menschen mit Körperbehinderung arbeitet.
Samstag, 31. Juli 2010
Inzwischen gehören sie selbstverständlich dazu
Trotz Körperbehinderung meisterten Felicia und Kilian die erste Klasse in der Regelschule
Von Petra Nossek-Bock
Trotz einer schweren Behinderung ist Felicia ein selbstbewusstes Mädchen.
Kilian hat die erste Klasse dank intensiver Förderung
gut gemeistert.
Fotos: Anestis Aslanidis
Felicia und Kilian spielen friedlich in der Ecke des integrativen Kindergartens Komet. Hier erhalten sie eine spezielle Förderung, die es ihnen ermöglicht, trotz einer schweren Körperbehinderung in eine Regelschule zu gehen. Auf diese Leistung sind nicht nur ihre Eltern stolz, sondern das ganze Team der Einrichtung des Vereins für Menschen mit Behinderung in Boxdorf.
Hier wird seit 15 Jahren die Gesamtpersönlichkeit von Kindern mit schweren Behinderungen nach dem Prinzip der Konduktiven Förderung angeboten. Dass die beiden Erstklässler das erste Schuljahr erfolgreich abgeschlossen haben, ist die Leistung eines ganzes Teams.
Mittwoch, 30. Juni 2010
Europäischer Aktionstag zur Gleichstellung
von Menschen mit Behinderung
„Gemeinsam gegen Barrieren in den Köpfen und im Internet“
Aktion am 05. Mai 2010 in der Zerzabelshofstraße 29
Film zum Thema auf franken-tv.de
Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Barrieren in den Köpfen und im Internet“ luden Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. am Mittwoch, dem 05. Mai zum „Europäischen Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ ein. Wie in vielen anderen Städten auch, wollten die Initiatoren der Nürnberger Aktion auf die bestehenden Probleme, aber auch auf die erzielten Erfolge der zunehmenden Bemühungen um Inklusion aufmerksam machen.
Weiterlesen: Europäischer Aktionstag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Freitag, 09. Januar 2009
Die Sparda-Bank und ihre Glücksbringer
Drei Einrichtungen profitieren von der Sparda-Weihnachts-Benefizaktion: 45000 Euro gehen zu gleichen Teilen an den Verein für Menschen mit Körperbehinderung, an Lilith, den Verein zur Unterstützung von Frauen mit Drogenproblematik, sowie an das Kinderheim St. Michael in Fürth. Michael Feidel und Fabian Lang wiederum beglückten unter Aufsicht des Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank, Volker Köhler, mit ihrer Ziehung Spender der Weihnachtsaktion.
kawa/Foto: Issler
Quelle: Nürnberger Zeitung
Montag, 09. November 2009
Fördermethode aus Ungarn macht Schule
„Konduktoren“ verhelfen Behinderten zu mehr Selbständigkeit – Leichtere Integration
Zu mehr Teilhabe und Integration will die sogenannte „konduktive Förderung“ Kindern und Erwachsenen mit schweren Bewegungsstörungen verhelfen. Im Nürnberger Grand Hotel trafen sich am Wochenende an die 200 Fachkräfte aus dem In- und Ausland zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch.
Dienstag, 20. Januar 2009
Sparda-Kunden spendeten reichlich
Neuer Spielplatz für heilpädagogische Kindergruppen –
Von Wolfgang Heilig-Achneck
NÜRNBERG - Drei soziale Einrichtungen und Initiativen – der Verein für Menschen mit Körperbehinderung und die Drogenhilfe Lilith in Nürnberg sowie das Kinderheim St. Michael in Fürth – dürfen sich über je 15000 Euro aus der Weihnachts-Benefizaktion der Nürnberger Sparda-Bank freuen.
Unterstützt von Volker Köhler, dem Vorstandsvorsitzenden der Nürnberger Sparda-Bank, ziehen Michael (li.) und Fabian aus einer der heilpädagogischen Gruppen des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung die Gewinnerlose.
Freitag, 21. November 2008
Benefizaktion für drei soziale Einrichtungen
Sparda-Kunden unterstützen Projekte
für benachteiligte Kinder - 21.11.08
NÜRNBERG- Mit einer Weihnachts-Benefizaktion ruft die Sparda-Bank Nürnberg auch in diesem Jahr ihre Kunden zur Unterstützung von wichtigen sozialen Diensten für Kinder in unserer Region auf - und lockt dabei mit einigen attraktiven Gewinnen.
Auf Vorschlag der NN-Aktion „Freude für alle“ hat das Geldinstitut wiederum drei Einrichtungen ausgewählt, in denen der Erlös einige lang gehegte Wünsche wahr werden lassen soll. Da ist zum einen der Verein für Menschen mit Körperbehinderung. Einst entstanden aus einer Elterninitiative hat er sich zu einem stattlichen Träger von Tages- und Werkstätten, Wohnanlagen und einem Fahrdienst entwickelt.
Anschaffung passender Spielgeräte
Vor allem die heilpädagogischen Kindergruppen, die beiden integrativen Kindergärten und nicht zuletzt die Reittherapie in Fischbach sind und bleiben aber besonders auf Spenden angewiesen. Mit Hilfe der Sparda-Aktion hofft der Verein, so Geschäftsführerin Anita Moos-Hlavacek, das Freigelände für die heilpädagogischen Gruppen in der Zerzabelshofstraße neu gestalten und passende Spielgeräte anschaffen zu können.
Dienstag, 10. Januar 2006
Datev übergab Weihnachtsspende an soziale Einrichtungen
Unternehmen springen in die Bresche
Datev-Vorstandsvorsitzender Dieter Kempf hat gestern die Weihnachtsspende in Höhe von insgesamt 123 500 Euro übergeben, die sieben sozialen Einrichtungen zugute kommt. „Jährlich springen die Unternehmen mit ihrem Engagement häufig da in die Bresche, wo sich der Staat von seinen Gemeinschaftsaufgaben zurückzieht“, sagte Kempf bei der Übergabe in der Datev-Zentrale.
Er freue sich, dass die Datev auch im sechzehnten Jahr ihrer Haltung treu geblieben sei, besonders jene sozialen Projekte zu fördern, die kranken und behinderten Kindern helfen. Die Nürnberger Genossenschaft stehe mit dieser Haltung nicht allein da. „Zehn Milliarden Euro geben deutsche Unternehmen nach einer Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft jährlich für das Gemeinwohl aus“, so Dieter Kempf.
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