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Aktuelles

Freitag, 01. Februar 2013

Vernissage „Gleißhammer – Stadtteil für Menschenrechte”

Im Rahmen des Projektes „Gleißhammer – Stadtteil für Menschenrechte” führte die Heilpädagogische Kindergruppe mit dem Hort Schlossstraße ein Kunstprojekt unter der Leitung der Künstlerin Frau Inna Dener durch. Dazu gehörten gemeinsame Workshops, bei denen Bilder zum Thema Menschen- und Kinder rechte mit verschiedenen Techniken, darunter Fingerfarben und Filzstiftzeichnungen, gestaltet wurden. Die kleinen Künstler zeigten bei den Kunstworkshops, wie Inklusion gelebt werden kann: die drei- bis vierjährigen und in ihrer Entwicklung verzögerten bzw. behinderten Kinder der Kindergruppe wurden von den Hortkindern vorbehaltlos angenommen und bei der Pinselführung oder beim farbigen Händeabdruck behutsam unterstützt.

Insgesamt 29 farbenfrohe Acrylbilder unterschiedlicher Größe (von 40 cm x 40 cm bis 1 m x 1,20 m) sind in den Workshops entstanden und wurden im Februar 2013 im Kulturladen Zeltnerschloss ausgestellt. Die Kinder der Heilpädagogischen Kindergruppe waren in alle Vorbe-reitungen einbezogen und durften mitbestimmen, wo und wie ihre Bilder aufgehängt wurden. Mit einer Vernissage am 1. Februar 2013 eröffneten alle am Kunstprojekt Beteiligten die Ausstellung „Gleißhammer – Stadtteil für Menschenrechte”. Über 100 Gäste waren gekommen. Neben musikalischen Einlagen erzählten die Hortkinder, was ihnen an der Gestaltung der Kinderrechte besonders wichtig war und die Kinder der Kindergruppe führten zwei Lieder mit Bewegungen vor: das „Flugzeuglied” und „Hände waschen”.

Das Ziel des Projektes „Gleißhammer – Stadtteil für Menschenrechte” ist, dass Gleißhammer ein Stadtteil sein soll, in dem Menschen- und Kinderrechte präsent sind und von allen respektiert werden. Der KidS-Arbeitskreis, zu dessen Mitgliedern der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. zählt, unterstützt und vernetzt Projekte, Aktionen und Aktivitäten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, durch die Demokratie- und Toleranzverständnis sowie Menschenrechtsbildung gefördert werden. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

   

Freitag, 14. Dezember 2012

Einsatz am Sternstundenstand

Sternstunden, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, feiert heuer das 20-jährige Bestehen. Im Dezember haben viele ehrenamtliche Helfer täglich mit prominenten Sternstunden-Paten am Nürnberger Christkindlesmarkt Sterne gegen Spenden für notleidende Kinder verteilt. Sternstunden e.V. konnte schon zahlreichen Kindern helfen und auch die Einrichtungen des Vereins wurden oft unterstützt.

Zuletzt übergab Sternstunden im Sommer 2012 eine hohe Spende für die Ausstattung des integrativen Kindergartens „Zabolino” mit neuen Möbeln sowie Spiel-, Lern- und Therapiematerial. Dafür bedankten sich die „Zabolinos” mit einem Besuch am Sternstundenstand am 3. Dezember und überbrachten selbstgebastelte Sterne den Bayern1-Reportern. Dabei wurde eine Live-Schaltung in die Bayern1-Sendung „Mittags in Franken” gemacht und unsere Kinder sowie Kindergartenleiterin Frau Melanie Arnold interviewt.

Frau Dr. Souksengphet-Dachlauer, Volker Heißmann, Frau Porcedda D'Isa und Frau TenggAn zwei Tagen waren 18 MitarbeiterInnen und Mitglieder des Vereins jeweils in Teams im Einsatz am Sternstundentag – vom Auszubildenden bis zum Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Roland Stiller sowie Vorstand Frau Anita Moos-Hlavacek. Alle verteilten mit Unterstützung von prominenten Sternstunden-Paten, wie Volker Heißmann sowie Hockey-Olympiasieger Max Müller und Christoph Wesley, selbstgebastelte Sterne aus Perlen, Papier, Stroh oder Holz gegen eine Spende an die Christkindlesmarktbesucher.


Im Alten Rathaus betreuten am 12. Dezember Frau Tengg und Frau Dr. Souksengphet-Dachlauer wie schon auch im Jahr zuvor den kleinen Sternstundenstand, der nach der letzten Stadtratsitzung von Stadträten unterstützt wurde. Insbesondere die witzigen Engel aus Weinkorken und Papier fanden großen Anklang.

Dr. Maria Furtwängler mit dem Helferteam des Vereins (Herr Michael Dürscher, Frau Kätchen Gesell, Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer, Frau Anita Moos-Hlavacek, Frau Gabriele Geiger-Brückner und Frau Giuditta Porcedda D'Isa.

Der Besuch von Schauspielerin Maria Furtwängler am 14. Dezember 2012 zog besonders viele Besucher an den Sternstundenstand. Die Spendenbereitschaft war sehr hoch und so konnte von den Vereinshelfern an den beiden Einsatztagen ein Gesamterlös von 11.265,89 Euro erzielt werden. Der Gesamterlös des Sternstundenstandes 2012 betrug über 91.000 Euro, eine einmalige Spendensumme seit Bestehen des Standes.

   

Montag, 05. November 2012

Messe Akademika Gesundheit und Pflege der Evangelischen Hochschule

Am 5. November repräsentierten Frau Krisztina Desits, Konduktorin, Frau Swantje Ludvigsen, Leiterin des Kindergartens „Komet“, Pressereferentin Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer und Herr Mehmet Selmani, Pflegedienstleiter der Boxdorfer Werkstatt den Verein bei der Berufsmesse „Akademika” der Fakultät Gesundheit und Pflege der Evangelischen Hochschule Nürnberg.

Frau Desits und Frau Ludvigsen am eigenen Stand der Berufsmess Akademika

Den Studierenden wurden Möglichkeiten für Praktika, studienbegleitende Berufstätigkeit und Berufstätigkeit nach dem Studium aufgezeigt. Des Weiteren hatte das Team die Gelegenheit, die Konduktive Förderung im Rahmen eines ausführlichen Vortrags Herrn Prof. Dr. Dieter Lotz und den Studenten der Heilpädagogik vorzustellen. Hierbei wurden viele Schnittpunkte deutlich. Der Verein hat gemeinsam mit Phoenix Konduktives Förderzentrum in München erste Kooperationsgespräche mit der Hochschule angebahnt, um die Ausbildung zum Pädagogisch-Therapeutischen Konduktor (PTK) innerhalb eines Studienganges in Deutschland zu etablieren.

   

Freitag, 26. Oktober 2012

Städtetour der "Aktion Mensch"

Der Truck von "Aktion Mensch" machte im Rahmen der Städtetour am 1. Oktober 2012 in Nürnberg am Jakobsplatz halt. Unser Verein war mit der Geschäftsstelle, dem Integrativen Kindergarten "Komet" und Bewohnern aus der Boxdorfer Wohnanlage vertreten. Anlässlich des Goldenen Vereinsjubiläums waren wir alle golden und tanzten beim Dreh des Musikvideos von Andreas Bourani.

Bilder sehen Sie hier.

Das inklusive Musikvideo zu "Wunder" von Andreas Bourani

   

Freitag, 21. September 2012

Festakt zum 50-jährigen Jubiläum

Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. feierte am 21. September 2012 im Heilig-Geist-Saal mit Mitgliedern und deren Angehörigen, MitarbeiterInnen, Kooperationspartnern sowie Vertretern aus der Politik und Interessenverbänden seinen 50. Geburtstag.

In seinem 50-jährigen Bestehen setzte sich der aus einer Elterninitiative entstandene Verein stets für die Belange für Menschen mit Behinderung ein. Die eindrückliche Geschichte und Entwicklung seit der Gründung am 26. September 1962 zeigt die Vereinschronik, die während des Festaktes vorgestellt wurde.

Neben Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly überbrachten die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Irmgard Badura, Ministerialdirigent Burkard Rappl, Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten Norbert Dünkel sowie Margit Berndl, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Bayern, Grußworte, in denen die Verdienste des Vereins und die Herausforderungen im Zuge der Inklusion verdeutlicht wurden.

In einer packenden und warmherzigen Festrede zum Thema „Inklusion und Schule” betonte Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht die Wichtigkeit, jedem Kind mit Unterstützung durch Lehrer und Schulbegleiter die gleichen Bildungschancen zu bieten und wünschte dem Verein weiterhin eine erfolgreiche Arbeit „mit Kopf, Herz und Händen” zum Wohl der betreuten Menschen.

Begeistert zeigten sich die Gäste von der „Goldenen Modenschau” von Kindern mit und ohne Körperbehinderung, die die Konduktive Förderung und den integrativen Kindergarten „Komet” in Boxdorf besuchen und ihre selbst gemachten Kostüme zum Goldenen Jubiläum präsentierten.

Eine Zahl 50 mit Blümen liegt als Deko auf einem MöbelstückKinder und Erwachsene stehen vor den GästenFrau Anita Moos-Hlavacek schüttelt die Hand des Vereinsgründers Herrn Kurt Meyer

Als krönenden Abschluss des Festaktes ehrten die Vorstände Anita Moos-Hlavacek und Jürgen Emisch die Mitglieder der ersten Stunde, Elly Nohs und Familie Kunze, den langjährigen Vorsitzenden Michael Dürschner sowie den Vereinsgründer Kurt Meyer.

 

Weitere Bilder können Sie sich in der Bildergalerie ansehen.

   

Sonntag, 22. Juli 2012

Chor Rodnik in der Boxdorfer Wohnanlage

Am 22. Juli 2012 trat der „Chor Rodnik” in der Wohnanlage auf. Der Knabenchor aus der Ukraine existiert seit 1982 unter der organisatorischen Leitung von Olga Nefjodowa und
gehört seit 1990 zum Lyzeum für Kunst der Stadt Kertsch. In diesem Jahr gastierte
„Chor Rodnik” auch in Nürnberg und bereitete mit einem Auftritt in der Boxdorfer Wohnanlage einen unvergesslichen Nachmittag für die Bewohner.

Leiterin des Chores mit den Fingern dirigierend vor den 30 Jungen stehend.Gerührt hörten die Bewohner dem Chor zu.

30 Jungen zwischen 11 und 18 Jahren sangen unter der Leitung von Frau Olga Nefjodowa
„Ave Maria”, ukrainische Volkslieder, „Tulpen aus Amsterdam” oder „I‘m sailing”. Im Repertoire des Chors war für jeden etwas dabei. Zwei junge Solisten bekamen am Ende den meisten Applaus und neben Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek bedankten sich nach dem Auftritt die Bewohnervertretung als auch einige Bewohner persönlich beim Chor und Frau Olga Nefjodowa. Die Chorleiterin zeigte sich sichtlich berührt vom freundlichen und warmherzigen Umgang mit Menschen mit Behinderung, den sie bei uns vorgefunden hatte. Die Situation von behinderten Menschen in ihrem Heimatland stimmte sie traurig. Daraufhin erklärte Frau Anita Moos-Hlavacek kurzerhand ihre Bereitschaft zu einer Kooperation und einem Gegenbesuch in Kertsch.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Klara Rebhan, die den Auftritt auf den Weg brachte, sowie Herrn Hubert Götz aus Dillingen, der die Tourneeleitung des Chors in Deutschland innehat, und dem Chor Rodnik für einen wunderbaren musikalischen Nachmittag!

Nach dem Auftritt bedankten sich einige Bewohner persönlich beim Chor und Frau Olga Nefjodowa.

   

Sonntag, 24. Juni 2012

Jubiläumsjahresfest 2012

Am Sonntag, 24. Juni, feierten Mitglieder, Angehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins sowie Freunde und Förderer bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam das Jubiläumsjahresfest des Vereins auf dem Gelände des Behindertenzentrums Boxdorf.

viele Kartons mit unterschiedlichem Steinigen Inhalt die in einer Reihe aufgestellt wurden, durch die eine Person geführt wurdeGruppe von Leuten auf Bierzeltgarnituren unter Sonnenschirmen

Der Verein feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen und so boten die verschiedenen pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen den Festbesuchern besonders viele Mitmachangebote und Aktionen. Die „kleinen” Gäste hatten Spaß am Kinderschminken und machten beim Bewegungsparcours, bei einem Pflastermalwettbewerb und einem Barfußpfad mit. Außerdem standen die Motorradgespanne von „mensch mobil” für Rundfahrten bereit und bei der Tombola gab es viele glückliche Gewinner, die ihre Preise stolz nach Hause trugen.

Anlässlich des Jubiläums hatte das Küchenteam die Idee, eine Jubiläumstorte zu backen. Die Vorstände des Vereins sowie der ehemalige Vereinsvorsitzende Michael Dürschner schnitten die Torte feierlich an.

Das Küchenteam, Frau Anita Moos-Hlavacek, Herr Regler, Herr Jürgen Emisch und Herr Michael Dürschner vor zwei Servierwagen vor dem Eingang der Boxdorfer WohnanlageHerr Jürgen Emisch, Frau Anita Moos-Hlavacek und Herr Michael Dürschner schnitten die Jubiläumstorte an.

Am Nachmittag öffnete die Boxdorfer Werkstatt ihre Türen und lud zur „Lebendigen Werkstatt” ein. Dabei erhielten die Gäste einen Einblick in die Arbeit der Beschäftigten und konnten die Arbeitsschritte der verschiedenen Produktionsgruppen selbst ausprobieren.

   

Donnerstag, 21. Juni 2012

„Sternstunden” unterstützt integrativen Kindergarten des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. mit 31.688 Euro

Der integrative Kindergarten „Zabolino” unter der Trägerschaft des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. freut sich über eine großzügige Förderung von „Sternstunden” in Höhe von 31.688 Euro.

Frau Daniela Besch, Frau Kristina
Lauer, Frau Gudrun Tengg, Frau Anita Moos-Hlavacek, Frau Sabine
Krombholz, Frau
Melanie Arnold und die „Zabolinos”

v.l.n.r.: Frau Daniela Besch, Frau Kristina Lauer, Frau Gudrun Tengg, Frau Anita Moos-Hlavacek, Frau Sabine Krombholz, Frau Melanie Arnold und die „Zabolinos”

Frau Sabine Krombholz, die den Sternstundenstand des Bayerischen Rundfunks am Nürnberger Christkindlesmarkt seit 2011 federführend betreut, überreichte am 21. Juni 2012 einen Spendenscheck an Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek, die Kinder und das Team des Kindergartens. Die „Zabolinos” bedankten sich mit einem Lied bei Frau Krombholz.

Um den Film ansehen zu können, müssen Sie Adobe Flash Player herunterladen und installieren.

Der integrative Kindergarten mit derzeit drei behinderten und sieben nichtbehinderten Kindern wird in diesem Jahr räumlich erweitert. „Zabolino” wird die Spende für neue Möbel, Spiel-, Lern- und Therapiematerial sowie Ausstattung für den Außenbereich verwenden, um allen Kindern eine individuelle Förderung zu ermöglichen und Kinder mit Behinderung von Anfang an an der Gemeinschaft aktiv teilhaben zu lassen.

„Sternstunden”, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, mit Unterstützung von BayernLB, bayerischen Sparkassen, LBS Bayerische Landesbausparkasse und Versicherungskammer Bayern setzt sich für notleidende Kinder und Jugendliche ein.
Die Fördermittel von Sternstunden kommen überwiegend Kinderhilfsprojekten in Bayern und Deutschland zugute.

   

Dienstag, 05. Juni 2012

Hilfe für Anina: 13. Hans-Brand-Turnier in Happurg

Frau Dr. Souksengphet-Dachlauer mit Frau Susanne Muschiol am InfostandAm Samstag, 2. Juni 2012 fand am Sportgelände des SC Happurg ein Kleinfeldfußballturnier zu Gunsten von Anina, die mit ihrer Familie in Happurg wohnt, statt. Acht Fußballmannschaften mit je 10 Spielern traten im Rahmen des 13. Hans-Brand-Turniers gegeneinander an. Hans Brand war Mitglied der „Fantastischen Hersbruck 1993” und ist an Krebs verstorben. In diesem Jahr wäre er 60 Jahre alt geworden.
Die Freizeitmannschaft „Die Fantastischen, Hersbruck 1993” und deren 1. Vorstand Herr Jochen Schütz organisierten das Turnier, das von den FCN-Fanclubs Lokomotive Hersbruck, Freche Franken Alfeld und Rot-Schwarze-Franken Reichenschwand sowie den Firmenmannschaften Kurz aus Fürth, Diehl Metall aus Röthenbach und Tonwerke Wolfshöhe unterstützt wurde.
Live-Musik und eine Hüpfburg bildeten das Rahmenprogramm und unser Verein war mit einem Infostand vertreten.

Frau Dr. Souksengphet-Dachlauer mit Frau Susanne Muschiol, die Familie Haushahn unterstützt, am Infostand

ein Tisch auf der Wiese stehend mit den Pokalen des TurniersNeben den am Turnier teilnehmenden Mannschaften spendeten viele Firmen aus dem Umkreis sowie Gäste des Turniers für die vierjährige Happurgerin, sodass ein Reinerlös von insgesamt 5074 Euro verzeichnet werden konnte. Bei der Siegerehrung und Scheckübergabe dankten Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek und Pressereferentin Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer sowie Anina und ihre Eltern den Besuchern, Herrn Schütz und den zahlreichen Helfern für das tolle Engagement und die hohe Spendenbereitschaft.


Frau
Dr. Souksengphet-Dachlauer, Frau Moos-Hlavacek, Herr Schütz, Anina und
Frau
Haushahn Frau Moos-Hlavacek hob insbesondere die Leistung von Herrn Schütz hervor, der selbst an MS erkrankt ist und die aufwendige Organisation des Turniers innehatte.
Aninas Eltern bauen derzeit ein Haus behindertengerecht aus, damit sich Anina darin selbständig im Rollstuhl bewegen kann. Die Spenden werden hauptsächlich für diese Umbaumaßnahmen und Therapiematerial für Anina verwendet.

v.l.n.r. Frau Dr. Souksengphet-Dachlauer, Frau Moos-Hlavacek, Herr Schütz, Anina und Frau Haushahn

Drei Tage nach dem Turnier kamen Herr Schütz und seine Frau zu Besuch in die Vereinsgeschäftsstelle und überbrachten eine wunderbare Nachricht: „Die Fantastischen Hersbruck 1993” spenden 1000 Euro des Erlöses für die Konduktive Förderung in Nürnberg-Boxdorf, die von Anina und vielen anderen Kindern mit Behinderung besucht wird und bereits große Erfolge vorweisen kann. So kann Anina mittlerweile selbständig frei sitzen und übt mit Hilfe der Konduktorinnen zu stehen. Unsere Konduktive Förderung nach Prof. András Petö, die therapeutische und pädagogische Inhalte miteinander verbindet, hilft vielen Kindern mit Schädigungen des Zentralnervensystems. Daher freuen wir uns gemeinsam mit unseren Konduktorinnen über diese großzügige Spende!

Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer, Herr
Jochen und Frau Susanna Schütz, Frau Anita Moos-Hlavacek

v.l.n.r. Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer, Herr Jochen und Frau Susanna Schütz, Frau Anita Moos-Hlavacek

   

Mittwoch, 23. Mai 2012

Bürgermedaille für unseren langjährigen Vorsitzenden Herrn Michael Dürschner

Foto Herr DürschnerUnser langjähriger Vorsitzender Herr Michael Dürschner wird mit der Bürgermedaille der Stadt Nürnberg für sein Engagement in der Behindertenarbeit geehrt. Dies hat der Ältestenrat des Nürnberger Stadtrats am 23. Mai 2012 entschieden.
Mit der Bürgermedaille werden seit 1960 Nürnberger Bürger/innen geehrt, die sich besondere Verdienste um die Stadt Nürnberg erworben haben. Bislang wurden 195 Personen mit der Bürgermedaille ausgezeichnet.
Neben Herr Dürschner werden heuer Helmut Bloß, Rosemarie Geier und Karl Heinz Wolfram geehrt. Die Verleihung der Bürgermedaille findet in einer festlichen Sondersitzung des Ältestenrats am Stadtgründungstag, Montag, 16. Juli 2012, statt.
Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung für Herrn Dürschner!



Die Pressemitteilung der Stadt Nürnberg können Sie hier nachlesen:
zur Pressemitteilung

   

Mittwoch, 09. Mai 2012

Eröffnung der Informations- und Beratungsstelle „InBestform

Menschen mit Behinderung und deren Angehörige sind vor vielfältige Probleme gestellt.
Mit seiner neuen Informations- und Beratungsstelle „InBestform” will der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. ein umfassendes Angebot an (sozialpädagogischer) Beratung, Begleitung und Hilfe bei der Lebensorganisation für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung als auch Senioren mit und ohne Behinderung leisten. Am 9. Mai 2012, dem Europatag, wurde „InBestform” im Rundbau der Zerzabelshofstraße 31 mit über 100 Gästen eröffnet.

Logo InBestformNach der Eröffnungsrede durch
Herrn Bürgermeister Horst Förther stellten Frau Anita Moos-Hlavacek und Frau Jitka Hogan das Angebotsspektrums der Beratungsstelle vor.

Das Team der Beratungsstelle – derzeit bestehend aus Frau Jitka Hogan, Frau Bärbel Konschewitz,
Frau Uschi Weißmüller, Frau Joanna Bieniewska und
Frau Assunta Dell’AnnunziataLogo Aktion Mensch – stellten vielfältige Aktionen für die Eröffnung auf die Beine, darunter eine Kunstaktion mit Herrn Gerd Sirotek, die Gestaltung eines kreativen Gästebuchs und Mitmachaktionen im Rahmen des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen von Aktion Mensch unter dem Motto „Jede Barriere ist eine zuviel”. 


v.l.n.r.: Herr Bürgermeister Horst Förther, Frau Anita Moos-Hlavacek, Frau Jitka Hogan,
Frau Bärbel Konschewitz, Frau Weißmüller und Frau Assunta Dell’Annunziata

Zudem sorgte der Auftritt des Seniorentheaters „Tempo 100” mit Sketchen von Loriot und Karl Valentin für begeisterte Lacher und auch Demonstrationen an den Besucher-Computern stießen auf großes Interesse.

Seniorentheater „Tempo 100” – „Das Ei ist hart!” Kunstaktion mit Herrn Gerd Sirotek

4 Fotos die bei der Eröffnung gemacht wurden

Frau Anita Moos-Hlavacek mit den StadträtinnenFrau Renate Blumenstetter (SPD), Frau Andrea Loos (CSU) und
Frau Brigitte Reuter (SPD)
Aktionsecke zum Europäischen Protesttag


Im Rahmen des  EU-Forschungsprojektes „SeNS – Seniors Network Support” möchte „InBestform” mit angeschlossenem Service-Zentrum eine offene Anlaufstelle und Vernetzungsplattform für Senioren und Kooperations-partner – insbesondere für die Stadtteile Gleißhammer, Zerzabelshof und St. Peter – sein.
Die Beratungsstelle ist täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet und telefonisch unter 0911/18 09 51 00 erreichbar.

   

Donnerstag, 26. April 2012

Zuschuss aus dem Projekt- und Initiativenfonds der Stadt Nürnberg

Logo Referat Jugend, Familie und SozialesIm April 2012 hat der Verein einen Zuschuss aus dem Projekt- und Initiativenfonds der Stadt Nürnberg in Höhe von 5000,00 Euro erhalten. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses haben beschlossen,


Terapheuten und Patienten die ein Pferd in den Stall bringendass das Therapeutische Reiten für die Kinder unserer integrativen Kindergärten „Goldbachbären”, „Komet” und „Zabolino” sowie der Heilpädagogischen Kindergruppen durch diesen Zuschuss einmalig gefördert wird.

So kann der Verein das Angebot des Therapeutischen Reitens im Jahr 2012 weiter aufrechterhalten und dadurch die Gesamtentwicklung der betreuten Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsver-zögerung und/oder Behinderung nachhaltig fördern. Die Kinder fahren einmal wöchentlich in Gruppen von je fünf Kindern zum Therapeutischen Reiten nach Fischbach. Wir danken der Stadt Nürnberg herzlich für diese großzügige Spende.

   

Mittwoch, 04. April 2012

Woche der Inklusion: Diskussionsveranstaltung „Schulbegleiter-Forum”

Am 26. März 2012 jährte sich die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention zum dritten Mal. Aus diesem Anlass veranstaltete der Paritätische Wohlfahrtsverband mit seinen Mitgliedsorganisationen vom 26. März bis 1. April 2012 eine „Woche der Inklusion” mit mehr als 40 Veranstaltungen und Projekten bayernweit. Ziel war, die Öffentlichkeit für vorhandene Ausgrenzungen zu sensibilisieren und für ein inklusives gesellschaftliches Miteinander zu motivieren sowie inklusive Praxisbeispiele zu zeigen.

Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. und sein Schulbegleiter-Service richteten am 29. März 2012 im Fabersaal eine Diskussionsveranstaltung zur inklusiven Bildung – das „Schulbegleiter-Forum” – aus.

Der Schulbegleiter-Service ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit körperlicher, seelischer und Mehrfachbehinderung den Besuch einer Regelschule und trägt damit zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention entscheidend bei. In enger Zusammenarbeit mit den Schulen und Lehrern fördern die Schulbegleiter die Selbstständigkeit der betreuten Kinder. Unser Service ist aufgrund der hohen Nachfrage Arbeitgeber von über 80 Schulbegleitungen im Großraum Nürnberg und kooperiert mit über 40 verschiedenen Schulen, davon zwei Schulen mit dem Schulprofil „Inklusion”.

Nach der Eröffnung des „Schulbegleiter-Forums” durch Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek und dem Grußwort von Bürgermeister Dr. Klemens Gsell zeigte Frau Daniela Krump, Leiterin des SBS, in einem Impulsvortrag die Rolle des SBS als Anstellungsträger auf. Anschließend diskutierten Frau Daniela Krump und die Pressereferentin des Vereins Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer mit den angestellten Schulbegleitern, Schulleitern und Lehrern, Schülern, Eltern sowie Kostenträgern, Politikern und dem Publikum über den Alltag eines Schulbegleiters mit seinem Schützling, die Chancen und Grenzen der Inklusion durch Schulbegleitung in der Praxis sowie die Frage der Finanzierung. Viel Applaus erhielt dabei die Ankündigung der Vertreter der Kostenträger, Frau Monika Michali vom Stadtjugendamt Erlangen und Herr Klaus Zander vom Bezirk Mittelfranken, dass eine frühzeitige Bewilligung der Schulbegleitung angestrebt wird und dass beim Jugendamt in eindeutigen Fällen auch eine längerfristige, über ein Schuljahr hinausgehende Bewilligung geplant ist.

Frau Petra Guttenberger, MdL,
Frau Angelika Weikert, MdL,
Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek
und Herr Günter Ebert, Koordinator Schule – Jugendhilfe, Schulentwicklung
Bürgermeister Dr. Klemens Gsell hielt das Grußwort


Das Publikum hat durch eine hohe Anzahl an aktiven Diskussionsteilnehmern auf dem Podium einen guten Einblick in die inklusive Bildung durch Schulbegleitung erhalten und Erfahrungen aus verschiedenen Perspektiven gehört.

Bei der abschließenden freien Diskussion zu der bewusst provokant gestellten Frage „Alle Kinder an die Regelschule?” beteiligten sich neben den beiden Landtagsabgeordneten Frau Petra Guttenberger (CSU) und Frau Angelika Weikert (SPD) sowie der Schulleiterin der Hegelgrundschule Frau Gabriele Kukla und dem Leiter des Sozialreferats des Bezirks Mittelfranken Herrn Horst Rauh auch Eltern und Schüler aus dem Publikum. Die Wahlfreiheit begrüßten alle, die sich äußerten. Dass die Regelschule für manche Kinder mit Behinderung geeignet und für manche jedoch auch nicht, war allgemeiner Konsens. Jeder Schüler sowie dessen Behinderung sollten bei der Wahl der Schule ganz individuell betrachtet werden.

Freie Diskussion: „Alle Kinder an die Regelschule?”


Die Veranstaltung hat eindrücklich gezeigt, dass die Kommunikation zwischen allen Akteuren – Schüler, Schulbegleiter, Eltern, Lehrer, Schulleiter und Kostenträger – von immenser Wichtigkeit ist.
Als Anstellungsträger der Schulbegleiter ist es eine der wichtigsten Aufgaben des SBS und des Vereins, diese Kommunikation zu fördern und zu stärken sowie zwischen den Beteiligten zu vermitteln.

Die Umsetzung der Inklusion im Bereich der Bildung birgt mit Sicherheit noch viel Diskussionspotential und hat einen weiten Weg vor sich. Diesen möchte der Schulbegleiter-Service aktiv mitgestalten.
Über 100 Gäste waren beim „Schulbegleiter-Forum” vor Ort und auch das Franken Fernsehen begleitete die Veranstaltung. Der Bericht über das Schulbegleiter-Forum wurde am 2. April 2012 von
Franken Fernsehen gesendet.

Um den Film ansehen zu können, müssen Sie Adobe Flash Player herunterladen und installieren.

   

Donnerstag, 29. März 2012

Besuch des Vorstadtvereins Gleißhammer

Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. lud den Vorstadtverein Gleißhammer – St. Peter e.V. zu einem Kennenlerngespräch am 29. März 2012 ein.
Über 20 Personen fanden sich mit dem Vorsitzenden und SPD-Stadtrat Arif Tasdelen in der Geschäftsstelle, wo Vereinsvorsitzende Frau Anita Moos-Hlavacek, Herr Harald Konschewitz, Frau Jitka Hogan und Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer die Arbeit des Vereins vorstellten und das Konzept der neuen Informations- und Beratungsstelle „InBestform“ im Rundbau in der Zerzabelshofstr. 31 erläuterten. Frau Jitka Hogan informierte zudem über das EU-Forschungsprojekt „SeNS (Seniors Network Support)“, das Senioren mit und ohne Behinderung vernetzen möchte und u. a. mit Hilfestellung und Demonstrationen an Computern und Smartphones, Vorträgen zur gesunden Lebensweise sowie Freizeitangeboten mehrere Generationen zusammenbringen wird.

Mitglieder den beiden Vorstandsvereins hören eine Rede von Vereinsvorsitzende Frau Anita Moos-Hlavacek
Mitglieder des Vorstadtvereins Gleißhammer – St. Peter in der Geschäftsstelle

Weiterlesen: Besuch des Vorstadtvereins Gleißhammer

   

Dienstag, 13. März 2012

Übergabe des Erlöses des SPD-Kinderfestes an „Hauswirtschaft-Service” der Boxdorfer Werkstatt

Das 37. Kinderfest im September 2011 setzte die langjährige Tradition der vom SPD Arbeitskreis Knoblauchsland veranstalteten Benefizveranstaltung erfolgreich fort.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein Reinerlös in Höhe von 4.500,00 Euro erwirtschaftet, der dem Patenprojekt „Hauswirtschaft-Service” der Boxdorfer Werkstatt zur Verfügung gestellt werden kann. Der weitere Ausbau der Arbeitsgruppe Hauswirtschaft soll körperbehinderten Menschen die Tätigkeit im Hausservice erschließen. Mit der Spende wird der Grundstock der Küchenausstattung erweitert.

Weiterlesen: Übergabe des Erlöses des SPD-Kinderfestes an „Hauswirtschaft-Service” der Boxdorfer Werkstatt

   

Dienstag, 13. März 2012

Azubis der METRO Nürnberg-Buch spenden 2000 Euro an integrativen Kindergarten

Der integrative Kindergarten „Komet” in Boxdorf unter der Trägerschaft des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. freut sich über eine großzügige Spende der Azubis der METRO Nürnberg-Buch in Höhe von 2000 Euro, die am 13. März 2012 von den Azubis und Geschäftsleiter Martin Latteier an Vereinsvorstand Anita Moos-Hlavacek und das Team des Kindergartens „Komet” übergeben wurde. Bereits im Sommer letzten Jahres kamen die Auszubildenden und ihre Sprecherin Ivonne Kinne auf den Verein mit ihrer Idee zu, Spenden, die bei Hausmessen der METRO und Verkostungen in der Adventszeit eingenommen werden, dem integrativen Kindergarten mit fünf behinderten und zehn nichtbehinderten Kindern zukommen zu lassen.

Der integrative Kindergarten wird die Spende für neue Möbel, Spielzeug sowie Lernmaterial verwenden, um allen Kindern weiterhin eine individuelle Förderung zu ermöglichen und Kinder mit Behinderung von Anfang an an der Gemeinschaft aktiv teilhaben zu lassen.

Spendenübergabe vor dem Kindergarten mit Kindergartenkindern, -eltern und -mitarbeiter und den Mitarbeitern der Metro Nürnberg-Buch und Frau Anita Moos-Hlavacek

   

Freitag, 03. Februar 2012

50 Jahre Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V.

50 zum 50.: Lichtermeer in Nürnbergs Innenstadt

Unser Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2012 wird der Verein mit verschiedenen Aktionen in die Öffentlichkeit treten und auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam machen.


Gruppe von Menschen mit Laternen vor einer KircheSo zeigen wir bei der wiederkehrenden Aktion „50 zum 50.“ mit mindestens 50 Menschen mit und ohne Behinderung sowie Eltern, Betreuern bzw. Assistenzpersonen in Nürnberg Präsenz.
Am 2. Februar 2012 haben die Kinder der Integrativen Kindergärten und Heilpädagogischen Kindergruppen, Eltern und Mitarbeiter des Vereins anlässlich von
Mariä Lichtmess einen Laternenumzug vom Hauptbahnhof über Lorenzkirche bis zum Hauptmarkt gemacht und bei klirrender Kälte ein warmes Lichtermeer entstehen lassen.


Herr Reiner Prölß mti seiner in Empfang genommenen LaterneIn der Frauenkirche nahm Herr Reiner Prölß, Referent für Jugend, Familie und Soziales, von den Kindern und Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek eine Laterne in Empfang und eröffnete symbolisch das Jubiläumsjahr.


Hier gelangen Sie zur Bildergalerie.

Franken Fernsehen berichtete über das Lichtermeer, hier gelangen Sie zum Bericht bei unseren Pressestimmen. Über alle weiteren Aktionen im Jubiläumsjahr halten wir Sie hier auf dem Laufenden.
   

Dienstag, 07. Februar 2012

Schulbegleiter-Forum - Diskussionsveranstaltung zur inklusiven Bildung

Der Paritätische Wohlfahrtsverband in Bayern veranstaltet vom 26. März bis 1. April 2012 eine Woche der Inklusion. Ziel der Woche der Inklusion des Paritätischen in Bayern ist es, die Öffentlichkeit für vorhandene Ausgrenzungen zu sensibilisieren und für ein inklusives gesellschaftliches Miteinander zu motivieren sowie inklusive Praxisbeispiele zu zeigen.

Als Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes nimmt der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. selbstverständlich an der Woche der Inklusion teil und wird

am Donnerstag, 29. März 2012, 16:00 – 18:00 Uhr

im Fabersaal (Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg) eine

Diskussionsveranstaltung zur inklusiven Bildung – das „Schulbegleiter-Forum” – ausrichten.

Felicia bei Übungen mit ihrer TherapeutinDer Schulbegleiter-Service des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit körperlicher, seelischer und Mehrfachbehinderung den Besuch einer Regelschule und trägt damit zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention entscheidend bei. In enger Zusammenarbeit mit den Schulen und Lehrern fördern die Schulbegleiter die Selbstständigkeit der betreuten Kinder.Unser Service ist aufgrund der hohen Nachfrage Arbeitgeber von über
80 Schulbegleitungen im Großraum Nürnberg und kooperiert mit über 40 verschiedenen Schulen, davon zwei Schulen mit dem Schulprofil „Inklusion”.

Im Rahmen des „Schulbegleiter-Forums” möchten wir mit den angestellten Schulbegleitern, Schulleitern und Lehrern, Eltern sowie Kostenträgern, Politikern und dem Publikum diskutieren, wie erfolgreich und zugleich modellhaft Inklusion mit Hilfe von Schulbegleitern umgesetzt werden kann, um behinderten Kindern gleiche Zukunftsperspektiven zu ermöglichen wie anderen. Die Diskussionsthemen erstrecken sich vom Alltag eines Schulbegleiters, über Chancen und Grenzen in der Praxis bis zur Finanzierung der Schulbegleitung.

Logo Schulbegleiter

Der Eintritt ist frei.

Bitte melden Sie sich bis Freitag, 22. März 2012 an:
E-Mail: hierl@behinderte-nuernberg.de


   

Montag, 28. November 2011

1. Preisträger des SpardaZukunftspreises 2011

Mit dem SpardaZukunftspreis „Bildung für Kinder” zeichnet die in Nürnberg ansässige Sparda-Bank Stiftung Vereine, Initiativen, Institutionen oder auch Einzelpersonen aus, die mit neuen Ideen und Ansätzen die Chancengleichheit beim Zugang zu Bildungsmöglichkeiten fördern.

Das Fundraising-Team des Vereins hat im Sommer das Projekt „Inklusion durch Schulbegleitung” beim SpardaZukunftspreis 2011 eingereicht. In einer 16-seitigen Broschüre wurde die Entwicklung von Felicia und Kilian, die mittlerweile die dritte Klasse besuchen und ihren Schulalltag mit Hilfe eines Schulbegleiters meistern, nachgezeichnet und mit Berichten von Eltern und Lehrern ergänzt. Mit dem Schulbegleiter-Service ermöglichen wir Kindern mit Behinderung, dass sie ihren Fähigkeiten entsprechend Bildung erfahren können und dadurch von Anfang an an der Gesellschaft teilhaben.

Eine hochkarätig besetzte Jury mit Vertretern aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hat unseren Schulbegleiter-Service als zukunftsträchtiges Projekt auserkoren und unseren Verein aus 75 eingereichten Projekten als 1. Preisträger ausgewählt. Die Sparda-Bank Stiftung, vertreten durch Herrn Thomas Lang,
Herrn Volker Köhler und Herrn Stefan Schindler, verlieh den 1. Preis,
der mit 5000,00 Euro dotiert ist, am 28. November an Vorstand
Frau Anita Moos-Hlavacek, Leiterin des Schulbegleiter-Services
Frau Daniela Krump und Pressereferentin Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer.

Foto zur Überreichung des Preises der SpardaBank mit Frau Anita Moos-Hlavacek, Frau Daniela
Krump, Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer, Volker Köhler
(Vorsitzender des
Siftungsrates), Schirmherr Dr. Günther Beckstein und Thomas
Lang(Vorsitzender des Stiftungsvorstandes)

v.l.n.r.: Anita Moos-Hlavacek, 2. Bürgermeister Horst Förther, Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer, Volker Köhler (Vorsitzender des Siftungsrates), Schirmherr Dr. Günther Beckstein, Daniela Krump, Thomas Lang(Vorsitzender des Stiftungsvorstandes);

Foto: Sparda-Bank Nürnberg

Da die Kosten für einen Schulbegleiter von den Kostenträgern – also Bezirk oder Jugendamt – übernommen werden, werden wir das Preisgeld für unsere Konduktive Förderung nach Petö in Boxdorf, verwenden, die Felicia und Kilian mehrmals die Woche nach der Schule besuchen.

   

Donnerstag, 24. November 2011

Wechsel im Vorstand

Frau Anita Moos-Hlavacek und Herrn
Jürgen Emisch, der neue VorstandIn diesem Jahr ging im Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. eine Ära zu Ende. Nach 38 Jahren im Dienste des Ehrenamts für den Verein, davon allein über 13 Jahre als Vorsitzender, übergab
Herr Michael Dürschner das Amt an
Frau Anita Moos-Hlavacek und
Herrn Jürgen Emisch
, die als neu bestellte hauptamtliche Vorstände künftig die Geschicke des Vereins leiten werden.


Unter der Ägide von Herrn Dürschner ist der Verein in den vergangenen zehn Jahren zu einer stattlichen Größe herangewachsen. In seiner Amtszeit hat er den Ausbau von neuen Einrichtungen für Kinder und Erwachsene mit auf den Weg gebracht, darunter die Erweiterung der Boxdorfer Werkstatt, den Ankauf von verschiedenen Wohnungen für das Betreute Wohnen des Vereins, die Gründung des integrativen Kindergartens „Komet” und die Erweiterung der Frühförderung Kinderhilfe Nürnberg und Treuchtlingen sowie der Heilpädagogischen Kindergruppen.

Herr Dürschner wurde am Samstag, 12. November 2011, während eines Festaktes in der Boxdorfer Wohnanlage verabschiedet. Medienberichte über die Verabschiedung stehen im Bereich „Pressestimmen” zur Verfügung.

Die Mitglieder des neuen ehrenamtlichen Aufsichtsrat auf einem FotoDer Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. wird nun von zwei hauptamtlichen Vorständen
Frau Anita Moos-Hlavacek und Herr Jürgen Emisch – geführt.

Der ehrenamtliche Aufsichtsrat, der zu Beginn des Jahres gewählt wurde, besteht (v.l.n.r.) aus
Frau Dr. Angela Wohlfarth, Herrn Gerd Friedrich Dallner, Herrn Prof. Dr. Hans-Martin Jäck,
Frau Dr. Laura Cristina Konerth,
Herrn Roland Stiller (Aufsichtsratvorsitzender),
Herrn Dr. Paul Braune und Herrn Jens Schüller.

   

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