Aktuelles
Freitag, 01. Februar 2013
Vernissage „Gleißhammer – Stadtteil für Menschenrechte”
Im Rahmen des Projektes „Gleißhammer – Stadtteil für Menschenrechte” führte die Heilpädagogische Kindergruppe mit dem Hort Schlossstraße ein Kunstprojekt unter der Leitung der Künstlerin Frau Inna Dener durch. Dazu gehörten gemeinsame Workshops, bei denen Bilder zum Thema Menschen- und Kinder rechte mit verschiedenen Techniken, darunter Fingerfarben und Filzstiftzeichnungen, gestaltet wurden. Die kleinen Künstler zeigten bei den Kunstworkshops, wie Inklusion gelebt werden kann: die drei- bis vierjährigen und in ihrer Entwicklung verzögerten bzw. behinderten Kinder der Kindergruppe wurden von den Hortkindern vorbehaltlos angenommen und bei der Pinselführung oder beim farbigen Händeabdruck behutsam unterstützt.
Insgesamt 29 farbenfrohe Acrylbilder unterschiedlicher Größe (von 40 cm x 40 cm bis 1 m x 1,20 m) sind in den Workshops entstanden und wurden im Februar 2013 im Kulturladen Zeltnerschloss ausgestellt. Die Kinder der Heilpädagogischen Kindergruppe waren in alle Vorbe-reitungen einbezogen und durften mitbestimmen, wo und wie ihre Bilder aufgehängt wurden.
Mit einer Vernissage am 1. Februar 2013 eröffneten alle am Kunstprojekt Beteiligten die Ausstellung „Gleißhammer – Stadtteil für Menschenrechte”. Über 100 Gäste waren gekommen. Neben musikalischen Einlagen erzählten die Hortkinder, was ihnen an der Gestaltung der Kinderrechte besonders wichtig war und die Kinder der Kindergruppe führten zwei Lieder mit Bewegungen vor: das „Flugzeuglied” und „Hände waschen”.
Das Ziel des Projektes „Gleißhammer – Stadtteil für Menschenrechte” ist, dass Gleißhammer ein Stadtteil sein soll, in dem Menschen- und Kinderrechte präsent sind und von allen respektiert werden. Der KidS-Arbeitskreis, zu dessen Mitgliedern der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. zählt, unterstützt und vernetzt Projekte, Aktionen und Aktivitäten mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, durch die Demokratie- und Toleranzverständnis sowie Menschenrechtsbildung gefördert werden. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Freitag, 14. Dezember 2012
Einsatz am Sternstundenstand
Sternstunden, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, feiert heuer das 20-jährige Bestehen. Im Dezember haben viele ehrenamtliche Helfer täglich mit prominenten Sternstunden-Paten am Nürnberger Christkindlesmarkt Sterne gegen Spenden für notleidende Kinder verteilt. Sternstunden e.V. konnte schon zahlreichen Kindern helfen und auch die Einrichtungen des Vereins wurden oft unterstützt.
Zuletzt übergab Sternstunden im Sommer 2012 eine hohe Spende für die Ausstattung des integrativen Kindergartens „Zabolino” mit neuen Möbeln sowie Spiel-, Lern- und Therapiematerial. Dafür bedankten sich die „Zabolinos” mit einem Besuch am Sternstundenstand am 3. Dezember und überbrachten selbstgebastelte Sterne den Bayern1-Reportern. Dabei wurde eine Live-Schaltung in die Bayern1-Sendung „Mittags in Franken” gemacht und unsere Kinder sowie Kindergartenleiterin Frau Melanie Arnold interviewt.
An zwei Tagen waren 18 MitarbeiterInnen und Mitglieder des Vereins jeweils in Teams im Einsatz am Sternstundentag – vom Auszubildenden bis zum Aufsichtsratsvorsitzenden Herrn Roland Stiller sowie Vorstand Frau Anita Moos-Hlavacek. Alle verteilten mit Unterstützung von prominenten Sternstunden-Paten, wie Volker Heißmann sowie Hockey-Olympiasieger Max Müller und Christoph Wesley, selbstgebastelte Sterne aus Perlen, Papier, Stroh oder Holz gegen eine Spende an die Christkindlesmarktbesucher.
Im Alten Rathaus betreuten am 12. Dezember Frau Tengg und Frau Dr. Souksengphet-Dachlauer wie schon auch im Jahr zuvor den kleinen Sternstundenstand, der nach der letzten Stadtratsitzung von Stadträten unterstützt wurde. Insbesondere die witzigen Engel aus Weinkorken und Papier fanden großen Anklang.

Der Besuch von Schauspielerin Maria Furtwängler am 14. Dezember 2012 zog besonders viele Besucher an den Sternstundenstand. Die Spendenbereitschaft war sehr hoch und so konnte von den Vereinshelfern an den beiden Einsatztagen ein Gesamterlös von 11.265,89 Euro erzielt werden. Der Gesamterlös des Sternstundenstandes 2012 betrug über 91.000 Euro, eine einmalige Spendensumme seit Bestehen des Standes.
Montag, 05. November 2012
Messe Akademika Gesundheit und Pflege der Evangelischen Hochschule
Am 5. November repräsentierten Frau Krisztina Desits, Konduktorin, Frau Swantje Ludvigsen, Leiterin des Kindergartens „Komet“, Pressereferentin Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer und Herr Mehmet Selmani, Pflegedienstleiter der Boxdorfer Werkstatt den Verein bei der Berufsmesse „Akademika” der Fakultät Gesundheit und Pflege der Evangelischen Hochschule Nürnberg.

Den Studierenden wurden Möglichkeiten für Praktika, studienbegleitende Berufstätigkeit und Berufstätigkeit nach dem Studium aufgezeigt. Des Weiteren hatte das Team die Gelegenheit, die Konduktive Förderung im Rahmen eines ausführlichen Vortrags Herrn Prof. Dr. Dieter Lotz und den Studenten der Heilpädagogik vorzustellen. Hierbei wurden viele Schnittpunkte deutlich. Der Verein hat gemeinsam mit Phoenix Konduktives Förderzentrum in München erste Kooperationsgespräche mit der Hochschule angebahnt, um die Ausbildung zum Pädagogisch-Therapeutischen Konduktor (PTK) innerhalb eines Studienganges in Deutschland zu etablieren.
Freitag, 26. Oktober 2012
Städtetour der "Aktion Mensch"
Der Truck von "Aktion Mensch" machte im Rahmen der Städtetour am 1. Oktober 2012 in Nürnberg am Jakobsplatz halt. Unser Verein war mit der Geschäftsstelle, dem Integrativen Kindergarten "Komet" und Bewohnern aus der Boxdorfer Wohnanlage vertreten. Anlässlich des Goldenen Vereinsjubiläums waren wir alle golden und tanzten beim Dreh des Musikvideos von Andreas Bourani.
Bilder sehen Sie hier.
Das inklusive Musikvideo zu "Wunder" von Andreas Bourani
Freitag, 21. September 2012
Festakt zum 50-jährigen Jubiläum
Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. feierte am 21. September 2012 im Heilig-Geist-Saal mit Mitgliedern und deren Angehörigen, MitarbeiterInnen, Kooperationspartnern sowie Vertretern aus der Politik und Interessenverbänden seinen 50. Geburtstag.
In seinem 50-jährigen Bestehen setzte sich der aus einer Elterninitiative entstandene Verein stets für die Belange für Menschen mit Behinderung ein. Die eindrückliche Geschichte und Entwicklung seit der Gründung am 26. September 1962 zeigt die Vereinschronik, die während des Festaktes vorgestellt wurde.
Neben Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly überbrachten die Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Irmgard Badura, Ministerialdirigent Burkard Rappl, Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten Norbert Dünkel sowie Margit Berndl, Vorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Bayern, Grußworte, in denen die Verdienste des Vereins und die Herausforderungen im Zuge der Inklusion verdeutlicht wurden.
In einer packenden und warmherzigen Festrede zum Thema „Inklusion und Schule” betonte Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht die Wichtigkeit, jedem Kind mit Unterstützung durch Lehrer und Schulbegleiter die gleichen Bildungschancen zu bieten und wünschte dem Verein weiterhin eine erfolgreiche Arbeit „mit Kopf, Herz und Händen” zum Wohl der betreuten Menschen.
Begeistert zeigten sich die Gäste von der „Goldenen Modenschau” von Kindern mit und ohne Körperbehinderung, die die Konduktive Förderung und den integrativen Kindergarten „Komet” in Boxdorf besuchen und ihre selbst gemachten Kostüme zum Goldenen Jubiläum präsentierten.



Als krönenden Abschluss des Festaktes ehrten die Vorstände Anita Moos-Hlavacek und Jürgen Emisch die Mitglieder der ersten Stunde, Elly Nohs und Familie Kunze, den langjährigen Vorsitzenden Michael Dürschner sowie den Vereinsgründer Kurt Meyer.
Weitere Bilder können Sie sich in der Bildergalerie ansehen.
Sonntag, 22. Juli 2012
Chor Rodnik in der Boxdorfer Wohnanlage
Am
22.
Juli 2012 trat der „Chor Rodnik” in der Wohnanlage auf. Der Knabenchor aus der Ukraine existiert seit
1982 unter
der organisatorischen Leitung von Olga Nefjodowa und
gehört seit 1990 zum Lyzeum für Kunst der Stadt Kertsch. In diesem Jahr
gastierte
„Chor Rodnik” auch in Nürnberg und bereitete mit einem Auftritt in der
Boxdorfer Wohnanlage einen unvergesslichen Nachmittag für die Bewohner.
30
Jungen
zwischen 11 und 18 Jahren sangen unter der Leitung von Frau Olga
Nefjodowa
„Ave Maria”, ukrainische Volkslieder, „Tulpen aus Amsterdam” oder „I‘m
sailing”. Im Repertoire des Chors war für jeden etwas dabei. Zwei junge
Solisten bekamen am Ende den meisten Applaus und neben Vereinsvorstand
Frau
Anita Moos-Hlavacek bedankten sich nach dem Auftritt die
Bewohnervertretung als
auch einige Bewohner persönlich beim Chor und Frau Olga Nefjodowa. Die
Chorleiterin zeigte sich sichtlich berührt vom freundlichen und
warmherzigen
Umgang mit Menschen mit Behinderung, den sie bei uns vorgefunden hatte.
Die
Situation von behinderten Menschen in ihrem Heimatland stimmte sie
traurig.
Daraufhin erklärte Frau Anita Moos-Hlavacek kurzerhand ihre
Bereitschaft zu
einer Kooperation und einem Gegenbesuch in Kertsch.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Klara Rebhan, die den Auftritt auf den Weg brachte, sowie Herrn Hubert Götz aus Dillingen, der die Tourneeleitung des Chors in Deutschland innehat, und dem Chor Rodnik für einen wunderbaren musikalischen Nachmittag!
Sonntag, 24. Juni 2012
Jubiläumsjahresfest 2012
Am Sonntag, 24. Juni, feierten Mitglieder, Angehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins sowie Freunde und Förderer bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam das Jubiläumsjahresfest des Vereins auf dem Gelände des Behindertenzentrums Boxdorf.


Der Verein feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen und so boten die verschiedenen pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen den Festbesuchern besonders viele Mitmachangebote und Aktionen. Die „kleinen” Gäste hatten Spaß am Kinderschminken und machten beim Bewegungsparcours, bei einem Pflastermalwettbewerb und einem Barfußpfad mit. Außerdem standen die Motorradgespanne von „mensch mobil” für Rundfahrten bereit und bei der Tombola gab es viele glückliche Gewinner, die ihre Preise stolz nach Hause trugen.
Anlässlich des Jubiläums hatte das Küchenteam die Idee, eine Jubiläumstorte zu backen. Die Vorstände des Vereins sowie der ehemalige Vereinsvorsitzende Michael Dürschner schnitten die Torte feierlich an.


Am Nachmittag öffnete die Boxdorfer Werkstatt ihre Türen und lud zur „Lebendigen Werkstatt” ein. Dabei erhielten die Gäste einen Einblick in die Arbeit der Beschäftigten und konnten die Arbeitsschritte der verschiedenen Produktionsgruppen selbst ausprobieren.
Donnerstag, 21. Juni 2012
„Sternstunden” unterstützt integrativen Kindergarten des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. mit 31.688 Euro
Der integrative Kindergarten „Zabolino” unter der Trägerschaft des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. freut sich über eine großzügige Förderung von „Sternstunden” in Höhe von 31.688 Euro.

v.l.n.r.: Frau Daniela Besch, Frau Kristina Lauer, Frau Gudrun Tengg, Frau Anita Moos-Hlavacek, Frau Sabine Krombholz, Frau Melanie Arnold und die „Zabolinos”
Frau Sabine Krombholz, die den Sternstundenstand des Bayerischen Rundfunks am Nürnberger Christkindlesmarkt seit 2011 federführend betreut, überreichte am 21. Juni 2012 einen Spendenscheck an Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek, die Kinder und das Team des Kindergartens. Die „Zabolinos” bedankten sich mit einem Lied bei Frau Krombholz.
Um den Film ansehen zu können, müssen Sie Adobe Flash Player herunterladen und installieren.
Der integrative Kindergarten mit derzeit drei behinderten und sieben nichtbehinderten Kindern wird in diesem Jahr räumlich erweitert. „Zabolino” wird die Spende für neue Möbel, Spiel-, Lern- und Therapiematerial sowie Ausstattung für den Außenbereich verwenden, um allen Kindern eine individuelle Förderung zu ermöglichen und Kinder mit Behinderung von Anfang an an der Gemeinschaft aktiv teilhaben zu lassen.
„Sternstunden”,
die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, mit Unterstützung von BayernLB,
bayerischen Sparkassen, LBS Bayerische
Landesbausparkasse
und Versicherungskammer Bayern setzt sich für notleidende Kinder und
Jugendliche ein.
Die Fördermittel von Sternstunden kommen überwiegend
Kinderhilfsprojekten in
Bayern und Deutschland zugute.
Dienstag, 05. Juni 2012
Hilfe für Anina: 13. Hans-Brand-Turnier in Happurg
Am Samstag, 2. Juni
2012 fand am Sportgelände des SC Happurg ein Kleinfeldfußballturnier zu
Gunsten
von Anina, die mit ihrer Familie in Happurg wohnt, statt. Acht
Fußballmannschaften mit je 10 Spielern traten im Rahmen des 13.
Hans-Brand-Turniers gegeneinander an. Hans Brand war Mitglied der
„Fantastischen Hersbruck 1993” und ist an Krebs verstorben. In diesem
Jahr wäre
er 60 Jahre alt geworden.
Die Freizeitmannschaft „Die
Fantastischen, Hersbruck 1993” und deren 1. Vorstand Herr Jochen Schütz
organisierten das Turnier, das von den FCN-Fanclubs Lokomotive
Hersbruck,
Freche Franken Alfeld und Rot-Schwarze-Franken Reichenschwand sowie den
Firmenmannschaften Kurz aus Fürth, Diehl Metall aus Röthenbach und
Tonwerke
Wolfshöhe unterstützt wurde.
Live-Musik und eine Hüpfburg
bildeten
das Rahmenprogramm und unser Verein war mit einem Infostand vertreten.
Frau Dr. Souksengphet-Dachlauer mit Frau Susanne Muschiol, die Familie Haushahn unterstützt, am Infostand
Neben den am Turnier
teilnehmenden Mannschaften spendeten viele Firmen aus dem Umkreis sowie
Gäste
des Turniers für die vierjährige Happurgerin, sodass ein Reinerlös von
insgesamt
5074 Euro verzeichnet werden konnte. Bei der Siegerehrung und
Scheckübergabe dankten
Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek und Pressereferentin Frau Dr.
Anna
Souksengphet-Dachlauer sowie Anina und ihre Eltern den Besuchern, Herrn
Schütz
und den zahlreichen Helfern für das tolle Engagement und die hohe
Spendenbereitschaft.
Frau Moos-Hlavacek hob insbesondere die Leistung
von Herrn
Schütz hervor, der selbst an MS erkrankt ist und die aufwendige
Organisation
des Turniers innehatte.
Aninas
Eltern bauen
derzeit ein Haus behindertengerecht aus, damit sich Anina darin
selbständig im Rollstuhl
bewegen kann. Die Spenden werden hauptsächlich für diese Umbaumaßnahmen
und
Therapiematerial für Anina verwendet.
v.l.n.r. Frau Dr. Souksengphet-Dachlauer, Frau Moos-Hlavacek, Herr Schütz, Anina und Frau Haushahn
Drei Tage nach dem Turnier kamen Herr Schütz und seine Frau zu Besuch in die Vereinsgeschäftsstelle und überbrachten eine wunderbare Nachricht: „Die Fantastischen Hersbruck 1993” spenden 1000 Euro des Erlöses für die Konduktive Förderung in Nürnberg-Boxdorf, die von Anina und vielen anderen Kindern mit Behinderung besucht wird und bereits große Erfolge vorweisen kann. So kann Anina mittlerweile selbständig frei sitzen und übt mit Hilfe der Konduktorinnen zu stehen. Unsere Konduktive Förderung nach Prof. András Petö, die therapeutische und pädagogische Inhalte miteinander verbindet, hilft vielen Kindern mit Schädigungen des Zentralnervensystems. Daher freuen wir uns gemeinsam mit unseren Konduktorinnen über diese großzügige Spende!

v.l.n.r. Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer, Herr Jochen und Frau Susanna Schütz, Frau Anita Moos-Hlavacek
Mittwoch, 23. Mai 2012
Bürgermedaille für unseren langjährigen Vorsitzenden Herrn Michael Dürschner
Unser langjähriger Vorsitzender Herr Michael Dürschner
wird mit der Bürgermedaille der Stadt Nürnberg für sein Engagement in
der Behindertenarbeit geehrt. Dies hat der Ältestenrat des Nürnberger
Stadtrats am 23. Mai 2012 entschieden.
Mit der Bürgermedaille werden seit 1960 Nürnberger Bürger/innen geehrt,
die sich besondere Verdienste um die Stadt Nürnberg erworben haben.
Bislang wurden 195 Personen mit der Bürgermedaille ausgezeichnet.
Neben Herr Dürschner werden heuer Helmut Bloß, Rosemarie Geier und Karl
Heinz Wolfram geehrt. Die Verleihung der Bürgermedaille findet in einer
festlichen Sondersitzung des Ältestenrats am Stadtgründungstag, Montag,
16. Juli 2012, statt.
Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung für Herrn Dürschner!
Die Pressemitteilung der Stadt Nürnberg können Sie hier nachlesen:
zur Pressemitteilung
Mittwoch, 09. Mai 2012
Eröffnung der Informations- und Beratungsstelle „InBestform”
Menschen mit Behinderung und deren Angehörige sind vor vielfältige
Probleme gestellt.
Mit seiner neuen Informations- und Beratungsstelle „InBestform”
will der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. ein
umfassendes Angebot an (sozialpädagogischer) Beratung, Begleitung und
Hilfe bei der Lebensorganisation für Menschen mit Körper- und
Mehrfachbehinderung als auch Senioren mit und ohne Behinderung leisten.
Am 9. Mai 2012, dem Europatag, wurde „InBestform” im Rundbau
der Zerzabelshofstraße 31 mit über 100 Gästen eröffnet.
Nach
der Eröffnungsrede durch
Herrn Bürgermeister Horst Förther stellten Frau Anita Moos-Hlavacek und
Frau Jitka Hogan das Angebotsspektrums der Beratungsstelle vor.
Das Team der Beratungsstelle –
derzeit bestehend aus Frau Jitka Hogan,
Frau Bärbel Konschewitz,
Frau Uschi Weißmüller, Frau Joanna Bieniewska
und
Frau Assunta Dell’Annunziata
– stellten vielfältige Aktionen für
die Eröffnung auf die Beine, darunter eine Kunstaktion mit Herrn Gerd
Sirotek, die Gestaltung eines kreativen Gästebuchs und Mitmachaktionen
im Rahmen des diesjährigen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung
von Menschen mit Behinderungen von Aktion Mensch unter dem Motto „Jede
Barriere ist eine zuviel”.

v.l.n.r.: Herr Bürgermeister Horst Förther, Frau Anita
Moos-Hlavacek, Frau Jitka Hogan,
Frau Bärbel Konschewitz, Frau Weißmüller und Frau Assunta Dell’Annunziata
Zudem sorgte der Auftritt des Seniorentheaters „Tempo 100” mit Sketchen von Loriot und Karl Valentin für begeisterte Lacher und auch Demonstrationen an den Besucher-Computern stießen auf großes Interesse.
Seniorentheater „Tempo 100” – „Das Ei ist hart!” Kunstaktion mit Herrn Gerd Sirotek

Frau Anita Moos-Hlavacek mit den
StadträtinnenFrau Renate Blumenstetter (SPD), Frau Andrea Loos
(CSU) und
Frau Brigitte Reuter (SPD)
Aktionsecke zum Europäischen Protesttag
Im Rahmen des EU-Forschungsprojektes „SeNS – Seniors Network
Support” möchte „InBestform” mit angeschlossenem
Service-Zentrum eine offene Anlaufstelle und Vernetzungsplattform für
Senioren und Kooperations-partner – insbesondere für die Stadtteile
Gleißhammer, Zerzabelshof und St. Peter – sein.
Die Beratungsstelle ist täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet und
telefonisch unter 0911/18 09 51 00 erreichbar.
Donnerstag, 26. April 2012
Zuschuss aus dem Projekt- und Initiativenfonds der Stadt Nürnberg
Im April 2012 hat der Verein einen Zuschuss aus dem Projekt- und Initiativenfonds der
Stadt Nürnberg in Höhe von 5000,00 Euro erhalten. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses haben beschlossen,
dass das Therapeutische Reiten für die Kinder unserer integrativen Kindergärten „Goldbachbären”, „Komet” und „Zabolino” sowie der Heilpädagogischen Kindergruppen durch diesen Zuschuss einmalig gefördert wird.
So kann der Verein das Angebot des Therapeutischen Reitens im Jahr 2012 weiter aufrechterhalten und dadurch die Gesamtentwicklung der betreuten Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsver-zögerung und/oder Behinderung nachhaltig fördern. Die Kinder fahren einmal wöchentlich in Gruppen von je fünf Kindern zum Therapeutischen Reiten nach Fischbach. Wir danken der Stadt Nürnberg herzlich für diese großzügige Spende.
Mittwoch, 04. April 2012
Woche der Inklusion: Diskussionsveranstaltung „Schulbegleiter-Forum”
Am 26. März 2012 jährte sich die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention zum dritten Mal. Aus diesem Anlass veranstaltete der Paritätische Wohlfahrtsverband mit seinen Mitgliedsorganisationen vom 26. März bis 1. April 2012 eine „Woche der Inklusion” mit mehr als 40 Veranstaltungen und Projekten bayernweit. Ziel war, die Öffentlichkeit für vorhandene Ausgrenzungen zu sensibilisieren und für ein inklusives gesellschaftliches Miteinander zu motivieren sowie inklusive Praxisbeispiele zu zeigen.
Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. und sein Schulbegleiter-Service richteten am 29. März 2012 im Fabersaal eine Diskussionsveranstaltung zur inklusiven Bildung – das „Schulbegleiter-Forum” – aus.
Der Schulbegleiter-Service ermöglicht Kindern und Jugendlichen mit körperlicher, seelischer und Mehrfachbehinderung den Besuch einer Regelschule und trägt damit zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention entscheidend bei. In enger Zusammenarbeit mit den Schulen und Lehrern fördern die Schulbegleiter die Selbstständigkeit der betreuten Kinder. Unser Service ist aufgrund der hohen Nachfrage Arbeitgeber von über 80 Schulbegleitungen im Großraum Nürnberg und kooperiert mit über 40 verschiedenen Schulen, davon zwei Schulen mit dem Schulprofil „Inklusion”.
Nach der Eröffnung des „Schulbegleiter-Forums” durch Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek und dem Grußwort von Bürgermeister Dr. Klemens Gsell zeigte Frau Daniela Krump, Leiterin des SBS, in einem Impulsvortrag die Rolle des SBS als Anstellungsträger auf. Anschließend diskutierten Frau Daniela Krump und die Pressereferentin des Vereins Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer mit den angestellten Schulbegleitern, Schulleitern und Lehrern, Schülern, Eltern sowie Kostenträgern, Politikern und dem Publikum über den Alltag eines Schulbegleiters mit seinem Schützling, die Chancen und Grenzen der Inklusion durch Schulbegleitung in der Praxis sowie die Frage der Finanzierung. Viel Applaus erhielt dabei die Ankündigung der Vertreter der Kostenträger, Frau Monika Michali vom Stadtjugendamt Erlangen und Herr Klaus Zander vom Bezirk Mittelfranken, dass eine frühzeitige Bewilligung der Schulbegleitung angestrebt wird und dass beim Jugendamt in eindeutigen Fällen auch eine längerfristige, über ein Schuljahr hinausgehende Bewilligung geplant ist.


Frau
Petra
Guttenberger, MdL,
Frau Angelika Weikert,
MdL,
Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek
und
Herr Günter Ebert, Koordinator Schule
– Jugendhilfe, Schulentwicklung Bürgermeister
Dr. Klemens Gsell hielt das Grußwort
Das Publikum hat durch eine hohe Anzahl an aktiven Diskussionsteilnehmern auf dem Podium einen guten Einblick in die inklusive Bildung durch Schulbegleitung erhalten und Erfahrungen aus verschiedenen Perspektiven gehört.

Bei der abschließenden freien Diskussion zu der bewusst provokant gestellten Frage „Alle Kinder an die Regelschule?” beteiligten sich neben den beiden Landtagsabgeordneten Frau Petra Guttenberger (CSU) und Frau Angelika Weikert (SPD) sowie der Schulleiterin der Hegelgrundschule Frau Gabriele Kukla und dem Leiter des Sozialreferats des Bezirks Mittelfranken Herrn Horst Rauh auch Eltern und Schüler aus dem Publikum. Die Wahlfreiheit begrüßten alle, die sich äußerten. Dass die Regelschule für manche Kinder mit Behinderung geeignet und für manche jedoch auch nicht, war allgemeiner Konsens. Jeder Schüler sowie dessen Behinderung sollten bei der Wahl der Schule ganz individuell betrachtet werden.


Freie Diskussion: „Alle Kinder an die Regelschule?”
Die Veranstaltung hat
eindrücklich gezeigt, dass die Kommunikation zwischen allen Akteuren –
Schüler,
Schulbegleiter, Eltern, Lehrer, Schulleiter und Kostenträger – von
immenser
Wichtigkeit ist.
Als Anstellungsträger der Schulbegleiter ist es eine der wichtigsten
Aufgaben
des SBS und des Vereins, diese Kommunikation zu fördern und zu stärken
sowie
zwischen den Beteiligten zu vermitteln.
Die Umsetzung der
Inklusion im
Bereich der Bildung birgt mit Sicherheit noch viel Diskussionspotential
und hat
einen weiten Weg vor sich. Diesen möchte der Schulbegleiter-Service
aktiv
mitgestalten.
Über
100 Gäste waren
beim „Schulbegleiter-Forum” vor Ort und auch das Franken Fernsehen
begleitete die
Veranstaltung. Der Bericht über das Schulbegleiter-Forum wurde am 2.
April 2012
von
Franken Fernsehen
gesendet.
Um den Film ansehen zu können, müssen Sie Adobe Flash Player herunterladen und installieren.
Donnerstag, 29. März 2012
Besuch des Vorstadtvereins Gleißhammer
Der Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. lud den Vorstadtverein Gleißhammer – St. Peter e.V. zu einem Kennenlerngespräch am 29. März 2012 ein.
Über 20 Personen fanden sich mit dem Vorsitzenden und SPD-Stadtrat Arif Tasdelen in der Geschäftsstelle, wo Vereinsvorsitzende Frau Anita Moos-Hlavacek, Herr Harald Konschewitz, Frau Jitka Hogan und Frau Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer die Arbeit des Vereins vorstellten und das Konzept der neuen Informations- und Beratungsstelle „InBestform“ im Rundbau in der Zerzabelshofstr. 31 erläuterten. Frau Jitka Hogan informierte zudem über das EU-Forschungsprojekt „SeNS (Seniors Network Support)“, das Senioren mit und ohne Behinderung vernetzen möchte und u. a. mit Hilfestellung und Demonstrationen an Computern und Smartphones, Vorträgen zur gesunden Lebensweise sowie Freizeitangeboten mehrere Generationen zusammenbringen wird.

Mitglieder des Vorstadtvereins Gleißhammer – St. Peter in der Geschäftsstelle
Dienstag, 13. März 2012
Übergabe des Erlöses des SPD-Kinderfestes an „Hauswirtschaft-Service” der Boxdorfer Werkstatt
Das 37. Kinderfest im September 2011 setzte die langjährige Tradition der vom SPD Arbeitskreis Knoblauchsland veranstalteten Benefizveranstaltung erfolgreich fort.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein Reinerlös in Höhe von 4.500,00 Euro erwirtschaftet, der dem Patenprojekt „Hauswirtschaft-Service” der Boxdorfer Werkstatt zur Verfügung gestellt werden kann. Der weitere Ausbau der Arbeitsgruppe Hauswirtschaft soll körperbehinderten Menschen die Tätigkeit im Hausservice erschließen. Mit der Spende wird der Grundstock der Küchenausstattung erweitert.
Dienstag, 13. März 2012
Azubis der METRO Nürnberg-Buch spenden 2000 Euro an integrativen Kindergarten
Der integrative Kindergarten „Komet” in Boxdorf unter der Trägerschaft des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. freut sich über eine großzügige Spende der Azubis der METRO Nürnberg-Buch in Höhe von 2000 Euro, die am 13. März 2012 von den Azubis und Geschäftsleiter Martin Latteier an Vereinsvorstand Anita Moos-Hlavacek und das Team des Kindergartens „Komet” übergeben wurde. Bereits im Sommer letzten Jahres kamen die Auszubildenden und ihre Sprecherin Ivonne Kinne auf den Verein mit ihrer Idee zu, Spenden, die bei Hausmessen der METRO und Verkostungen in der Adventszeit eingenommen werden, dem integrativen Kindergarten mit fünf behinderten und zehn nichtbehinderten Kindern zukommen zu lassen.
Der integrative Kindergarten wird die Spende für neue Möbel, Spielzeug sowie Lernmaterial verwenden, um allen Kindern weiterhin eine individuelle Förderung zu ermöglichen und Kinder mit Behinderung von Anfang an an der Gemeinschaft aktiv teilhaben zu lassen.

Freitag, 03. Februar 2012
50 Jahre Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V.
50 zum 50.: Lichtermeer in Nürnbergs Innenstadt
Unser Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2012 wird der Verein mit verschiedenen Aktionen in die Öffentlichkeit treten und auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam machen.
So zeigen wir bei der
wiederkehrenden Aktion „50 zum 50.“ mit mindestens 50 Menschen mit und
ohne Behinderung sowie Eltern, Betreuern bzw.
Assistenzpersonen in Nürnberg Präsenz.
Am 2. Februar 2012 haben die Kinder der Integrativen Kindergärten und
Heilpädagogischen Kindergruppen, Eltern und Mitarbeiter des Vereins
anlässlich von
Mariä Lichtmess einen Laternenumzug vom Hauptbahnhof
über Lorenzkirche bis zum Hauptmarkt gemacht und bei klirrender Kälte
ein warmes Lichtermeer entstehen lassen.
In der
Frauenkirche nahm Herr Reiner Prölß, Referent für Jugend, Familie und
Soziales, von den Kindern und Vereinsvorstand Frau Anita Moos-Hlavacek
eine Laterne in Empfang und eröffnete symbolisch das Jubiläumsjahr.
Hier gelangen Sie zur Bildergalerie.
Franken Fernsehen berichtete über das Lichtermeer, hier gelangen Sie zum Bericht bei unseren Pressestimmen. Über alle weiteren Aktionen im Jubiläumsjahr halten wir Sie hier auf dem Laufenden.

Der
Schulbegleiter-Service des Vereins für
Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. ermöglicht Kindern und
Jugendlichen mit körperlicher, seelischer und Mehrfachbehinderung den
Besuch
einer Regelschule und trägt damit zur Umsetzung der
UN-Behindertenrechtskonvention entscheidend bei. In enger
Zusammenarbeit mit
den Schulen und Lehrern fördern die Schulbegleiter die
Selbstständigkeit der
betreuten Kinder.

In diesem
Jahr
ging im Verein für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V.
eine Ära zu Ende. Nach 38 Jahren im Dienste des Ehrenamts für den
Verein, davon
allein über 13 Jahre als Vorsitzender, übergab
Der Verein für
Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. wird nun von
zwei hauptamtlichen Vorständen –




